Luzerner Studenten erhalten Medienpreis

Der Animationsfilm «Heimatland», eine Bachelor-Arbeit an der Hochschule Luzern – Design & Kunst, wird mit dem Europäischen Civis Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 26. Mai in Berlin statt.

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Die vier Nachwuchs-Regisseure (von links) Marius Portmann, Loretta Arnold, Fabio Friedli und Andrea Schneider. (Bild: PD/Hochschule Luzern)

Die vier Nachwuchs-Regisseure (von links) Marius Portmann, Loretta Arnold, Fabio Friedli und Andrea Schneider. (Bild: PD/Hochschule Luzern)

Grosse Ehre für den Animationsfilm «Heimatland»: Er erhält den Young Civis Media Prize, den europäischen Förderpreis für Integration und kulturelle Vielfalt. «Heimatland» ist eine Bachelor-Arbeit aus dem zweiten Studienjahr des Luzerners Marius Portmann (28) und dessen Studienkollegen Fabio Friedli (24, Burgdorf), Loretta Arnold (31, Biel) und Andrea Schneider (24, Uster). Die vier Studierenden nehmen die mit 5‘000 Euro dotierte Auszeichnung zusammen mit ihrem Dozenten Jürgen Haas am Donnerstag, 26. Mai, im Auswärtigen Amt in Berlin entgegen, wie die Hochschule Luzern am Donnerstag mitteilte.

Die vier Nachwuchs-Regisseure (von links) Marius Portmann, Loretta Arnold, Fabio Friedli und Andrea Schneider. (Bild: PD/Hochschule Luzern)

Die vier Nachwuchs-Regisseure (von links) Marius Portmann, Loretta Arnold, Fabio Friedli und Andrea Schneider. (Bild: PD/Hochschule Luzern)

Marius Portmann erläutert die Idee zum Film «Heimatland», der zur Zeit der Minarett-Initiative gedreht wurde: «Das Thema beschäftigte uns nach der Abstimmung noch mehr. Wir wollten auf humoristische Art und Weise zeigen, wie bereichernd das Fremde für unser Leben sein kann.» Über den Erfolg ihres Films sind die vier Studierenden sehr glücklich: «Den CIVIS für einen Film zu bekommen, der in der Mitte unseres Studiums entstanden ist, macht uns sehr stolz. Für unsere Abschlussarbeiten, die wir jetzt alle realisieren, setzt uns das natürlich etwas unter Druck», so Marius Portmann schmunzelnd.

Mit dem Civis Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt werden seit über zwei Jahrzehnten Programmbeiträge im Radio, Fernsehen und seit dem letzten Jahr auch im Internet ausgezeichnet, die das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlicher nationaler, ethnischer, religiöser und kultureller Herkunft fördern. Er wird in fünf Kategorien vergeben und ist mit insgesamt 40‘000 Euro dotiert. In diesem Jahr wurden 690 Programmangebote aus der Schweiz und 22 Ländern der Europäischen Union beim Wettbewerb eingereicht.

«Heimatland» gewann bereits Publikumspreise am Fantoche-Filmfestival Baden und bei den Kurzfilmtagen Winterthur und war für den Schweizer Filmpreis QUARTZ in der Kategorie «Bester Trickfilm» nominiert.