Luzerner Studenten müssen mehr zahlen

Die Lohnkosten steigen, und der Kanton gibt der Uni Luzern weniger Geld als geplant. Darum sollen schon ab nächstem Jahr die Studiengebühren steigen.

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Die Pädagogischen Hochschule (PH) in Luzern entsendet dieses Jahr 235 Absolventen von der Ausbildung in die Berufspraxis. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Pädagogischen Hochschule (PH) in Luzern entsendet dieses Jahr 235 Absolventen von der Ausbildung in die Berufspraxis. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Das Luzerner Bildungsdepartement drängt die Universität, die Studiengebühren zu erhöhen. «Wir sind in einer schwierigen finanziellen Lage. Wir müssen auch die Einnahmeseite verbessern», sagt Karin Pauleweit, Leiterin der Dienststelle Hochschulbildung. Sie geht davon aus, dass die Studiengebühren ab Herbst 2013 erhöht werden. Um wie viel, ist offen.

Grund für die Erhöhung sind Sparmassnahmen des Kantons Luzern. Die Regierung will den Hochschulen künftig weniger Geld auszahlen als geplant. Die genauen Beträge sind noch unter Verschluss. Uni-Rektor Paul Richli erklärt, dass diese Massnahme auch die geplante Wirtschaftsfakultät treffen werde. Darum wird die Planung für die neue Fakultät angepasst: So soll das Betreuungsverhältnis zwischen Professor und Studenten von 1:60 auf 1:80 reduziert werden. Zudem spricht Richli offen von einer Aufnahmeprüfung für ausländische Studenten, damit deren Anteil 15 Prozent nicht übersteigt.

Luzern auf Platz 3

Die Universität Luzern erhebt bereits heute im schweizerischen Vergleich relativ hohe Semestergebühren. Fürs kommendeSemester beträgt die Gebühr für Schweizer Studenten in Luzern 810 Franken. Teurer sind nur noch die Universitäten von St. Gallen (1126) und der italienischen Schweiz (2000). Die niedrigsten Gebühren erhebt die Universität Genf: 500 Franken pro Semester.

Thomas Oswald

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