Luzerner «Tatort» wird am 14. August ausgestrahlt

«Tatort»-Fans müssen sich den 14. August (SF1, 20.05 Uhr) dick in der Agenda anstreichen: Dann wird «Wunschdenken» im deutschsprachigen Sprachraum erstmals ausgestrahlt.

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Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Abby Lanning (Sofia Milos) ermitteln im Luzerner Tatort «Wunschdenken». (Bild: SRF/Thomi Studhalter)

Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Abby Lanning (Sofia Milos) ermitteln im Luzerner Tatort «Wunschdenken». (Bild: SRF/Thomi Studhalter)

Der Luzerner «Tatort» unter dem Titel «Wunschdenken» musste während vier Monaten überarbeitet werden. Eine Sequenz wurde nachgedreht. Zudem wurden die hochdeutsche Synchronfassung für die Ausstrahlung in Deutschland und Österreich neu bearbeitet sowie die Tonmischung angepasst, wie das Schweizer Fernsehen und Radio (SFR) am Donnerstag mitteilt.

Nathalie Wappler, Abteilungsleiterin Kultur beim SRF ist mit der Überarbeitung zufrieden: «Ich bin überzeugt, dass die Fans eine spannende «Tatort»-Premiere aus Luzern erleben werden.»

Leiche in der Reuss

Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser), der früher im Thurgau war und eng mit seiner Kollegin Klara Blum (Eva Mattes) aus Konstanz zusammenarbeitete, ist nach Luzern berufen worden. Hier muss er sich mit einer Leiche in der Reuss befassen. Kurz darauf wird noch ein Politiker als entführt gemeldet. Flückiger muss einspringen und das Einsatzkommando führen. Gemeinsam mit der amerikanischen Austauschpolizistin Abby Lanning (Sofia Milos) findet er heraus, dass die beiden Fälle zusammenhängen. Und plötzlich zählt jede Minute, heisst es im Vorspann zum neuen Film.

«Wunschdenken» hätte bereits anfangs April ausgestrahlt werden sollen. Nathalie Wappler war damals aber nicht begeistert vom Film des Regisseurs Markus Imboden. Die Geschichte sei kompliziert erzählt und lasse lokale Atmosphäre vermissen, kritisierte die SRF-Kulturchefin. Zudem gebe es Probleme mit der hochdeutschen Synchronisation.

rem