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Luzerner Textildesign-Studenten stellen ihre Kreationen in Neuenburg aus

Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studienganges Textildesign der Hochschule Luzern haben historische «Indiennes»-Stoffe neu interpretiert. Das Musée d’art et d’histoire Neuchâtel zeigt nun erstmals die alten neben den neuen Motiven.
Sandra Peter
Diese Motive entwarfen die Studierenden der Hochschule Luzern. (Bild: PD)

Diese Motive entwarfen die Studierenden der Hochschule Luzern. (Bild: PD)

In Zusammenarbeit mit dem Musée d’art et d’histoire Neuchâtel (MahN) haben Studierende der Hochschule Luzern (HSLU) die Motive von historischen «Indiennes»-Stoffen weiter entwickelt. So ist beispielsweise aus einem traditionellen Blumenmuster neu ein Motiv mit von Ranken umschlängelten Kanaldeckeln hervor gegangen oder Rosen sind in fleischfressende Pflanzen verwandelt worden. Das Museum stellt die neuen Entwürfe jeweils neben dem alten textilen Vorbild aus seiner Sammlung aus.

So sieht ein traditionelles «Indiennes»-Muster aus. (Bild: PD)

So sieht ein traditionelles «Indiennes»-Muster aus. (Bild: PD)

Einige der neuen Motive hat das Hochschul-Atelier auf Socken, Schals, Kalender oder Flaschen gedruckt. Die Stücke werden in kleiner Auflage im Museums-Shop verkauft. Damit wolle die Hochschule Luzern zeigen, wie breit sich die «Indiennes»-Muster einsetzen lassen, heisst es in einer Mitteilung der HSLU. Die Bachelor-Studenten und -Studentinnen haben das Projekt in ihrem zweiten Studienjahr realisiert.

Das Video zeigt, mit welchen Methoden die neuen Motive, Ausstellungsstücke und Shopartikel entstanden sind:

Mit einem Partner zusammenzuarbeiten, der die Arbeit der Öffentlichkeit präsentiere, sei eine gute Vorbereitung aufs Berufsleben, so Lea Fankhauser, eine der Studentinnen. Wenn der eigene Entwurf umgesetzt werde, sei dies «enorm motivierend».

Die neuen Motive zieren auch Schals. (Bild: PD)

Die neuen Motive zieren auch Schals. (Bild: PD)

Exotische «Indiennes»-Stoffe in der Schweiz hergestellt

Im 18. Jahrhundert exportierten Manufakturen aus Genf, Neuenburg sowie Glarus mit bunten Mustern bedruckte Baumwollstoffe in die ganze Welt. Die Stoffemuster werden «Indiennes» genannt. Denn die Drucktechnik dazu hatten ursprünglich Händler aus Indien in die Schweiz gebracht. Mit der aktuellen Ausstellung will das Musée d’art et d’histoire Neuchâtel (MahN) die Geschichte des Textilstandortes Neuchâtel nachzeichnen und mit den Entwürfen der Studierenden in der Gegenwart aufnehmen.

Hinweis: Die Ausstellung «Made in Neuchâtel: Deux siècles d’Indiennes» dauert noch bis 19. Mai 2019. Das Museum ist jeweils vom Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Am 27. November führen die Leiterin des Bachelor-Studienganges Textildesign und die Kuratorin des MahN durch die Ausstellung. www.mahn.ch

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