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Kommentar

Luzerner Theater: Der Gips ist kein Argument

Die Gipsverkleidung der Decke im Zuschauerraum des Luzerner Theaters drohte einzustürzen. Der Schaden ist gross. Der Kommentar von Hugo Bischof, Redaktor Stadt/Region Luzern.
Hugo Bischof
Hugo Bischof, Redaktor Stadt/Region Luzern

Hugo Bischof, Redaktor Stadt/Region Luzern

Den Zuschauern des Luzerner Theaters drohte buchstäblich die Decke auf den Kopf zu fallen. Nicht auszudenken, wenn dies etwa während einer Aufführung von «Orfeo ed Euridice» tatsächlich passiert wäre.

Warum es so lange dauerte, bis der gravierende Schaden entdeckt wurde, ist unverständlich. Allerdings: Dass das 167-jährige Luzerner Theatergebäude dringend sanierungsbedürftig ist, weiss man seit langem.

Soll das Theater abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden? Oder aber saniert und um einen Erweiterungsbau ergänzt? Diese Varianten werden in der Debatte um die Theater-Erneuerung zurzeit intensiv diskutiert. Die Theaterleitung hat sich klar für die Abrissvariante ausgesprochen. Man könnte zynisch anmerken, dass ihr der Beinahe-Einsturz ein zusätzliches Argument in die Hände spielt. Doch der bröckelnde Gips darf in dieser Frage keine Rolle spielen: Beide Optionen müssen weiterhin seriös geprüft und gegeneinander abgewogen werden.

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