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Luzerner und Greis helfen in Mosambik

Luzerner besuchten mit Rapper Greis Mosambik - und hörten dort Lieder übers Wasser.
Rapper Greis pumpt in Mosambik Wasser aus einem Brunnen. (Bild: Malte Wandel/pd)

Rapper Greis pumpt in Mosambik Wasser aus einem Brunnen. (Bild: Malte Wandel/pd)

Der Berner Rapper Greis pumpt aus einem Brunnen in Mosambik Wasser: Das Bild links entstand auf der ersten Projektreise des gemeinnützigen Vereins Viva con Agua Schweiz vom 28. Februar bis zum 12. März. Zwölf Spendensammler, davon mehr als die Hälfe aus Luzern, besuchten mit Greis jene Dörfer, für deren Trinkwasserversorgung sie mitverantwortlich sind. «Die Frauen tanzten für uns und sangen Lieder übers Wasser», erzählt Gregor Anderhub (25) aus Luzern. «Es war eindrücklich, wie wichtig die Brunnen für die Leute dort sind. Selbst organisiert pflegen sie diese in Komitees.»

Seit der Gründung von Viva con Agua Schweiz im April 2009 wurden mit dem grösstenteils an Festivals gesammelten Geld 15 Brunnen in Mosambik gebaut. Sie versorgen 12 000 Menschen mit sauberem Trinkwasser. «Am Gurten-festival sammelten wir letztes Jahr 17 000 Franken», sagt Anderhub. Mit der Entwicklungsorganisation Helvetas habe man einen tollen Partner gefunden, der die BrunnenProjekte vor Ort umsetzt.

Gründung im Jahr 2009

Alles begann mit dem Einzug des JungJournalisten Anderhub in eine Wohngemeinschaft im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Zweieinhalb Jahre lang war Benjamin Adrion, ehemaliger Profifussballer und Gründer von Viva con Agua Deutschland, sein Mitbewohner. Die kreativen Aktionen von Viva con Agua haben Anderhub dazu animiert, 2009 in die Schweiz zurückzukehren, um den ersten Viva-con-Agua-Verein ausserhalb Deutschlands aufzubauen. «Jeder kann mitmachen und seine Ideen einbringen. So macht das Engagement gleich mehr Spass», sagt Anderhub.

Der Kern der Schweizer Organisation bestehe aus zehn festen Mitgliedern, die alle ehrenamtlich für Viva con Agua arbeiten. Viele weitere Helfer seien an einzelnen Aktionen beteiligt. «Die Leute schätzen, dass sie sich unverbindlich auf unbürokratische Art für eine gute Sache einsetzen können», sagt Anderhub.

Viva con Agua ist noch internationaler geworden: Am heutigen Weltwassertag wird Viva con Agua Spanien gegründet.

Aleksandra Mladenovic / Neue LZ

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