Luzerner unter den eifrigsten Alusammlern

Ein Ausbildungszentrum in Sursee, eine Familie im Kanton Aargau und ein Zürcher mit einem Abholservice für Wiederverwertbares erhalten den diesjährigen Prix-Alurecycling der Genossenschaft Igora. Die Preisträger erhalten je 1000 Franken.

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Gebrauchtes und gesammeltes Aluminium auf dem Gelände der Firma Schnyder in Emmen. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Gebrauchtes und gesammeltes Aluminium auf dem Gelände der Firma Schnyder in Emmen. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Das Ausbildungszentrum Mittelland des Fachverbandes für Betriebsunterhalt in Sursee sei ein Vorbild, was Abfalltrennung anbelangt, teilte Igora am Donnerstag mit. Im ganzen Zentrum stehen Sammelbehälter für Aludosen und Pet-Flaschen. Neu wurde im Unterricht zudem das Modul Abfalltrennung für die 600 Lernenden integriert.

Einen Abholservice für Wiederverwertbares hat Sven Blaser im zürcherischen Knonauer Amt aufgebaut. Der Abholservice zählt über 400 Kunden, darunter Tankstellenshops, Badeanstalten, Bars, Restaurants, verschiedene Gemeinden und Privathaushalte. Die Ware holt Blaser mit seinem Mofa mit Anhänger. Pro Jahr sammelt zwischen 3,5 und 4 Tonnen Aludosen.

Die Familie Märki aus Niederrohrdorf AG sammelt auf Wanderungen, auf dem Schulweg und in der ganzen Gemeinde Aludosen. Immer mehr Bekannte und Freunde bringen zudem die leeren Dosen den Märkis zum Pressen. Letztes Jahr waren es bereits 233 Kilo Aludosen, im 2012 wollen die Märkis 500 Kilo erreichen. Zusammen mit der Gemeinde möchte die Familie einen Anti-Littering-Club gründen.

Laut Mitteilung werden in der Schweiz 91 Prozent der Aludosen, 80 Prozent der Tierfutterverpackungen sowie rund 60 Prozent der Alutuben wiederverwertet. Damit können gegenüber der Alu- Neuproduktion 95 Prozent Energie sowie der CO2-Ausstoss verringert werden. Pro Kilogramm gesammeltes Alu ergibt sich zum Beispiel eine CO2-Einsparung von 9 Kilogramm.

sda