Luzerner Volksschulen starten ohne Maskenpflicht ins neue Schuljahr

Die Volksschulen beginnen das neue Schuljahr regulär im Ganzklassenunterricht. Für Lernende, die aus Risikoländern zurückkehren, besteht eine Melde- und Quarantänepflicht.

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(zfo) Am 10. beziehungsweise 17. August starten die Luzerner Volksschulen ins neue Schuljahr 2020/21. «Wie schon das vergangene, wird auch das neue Schuljahr unter dem Einfluss der Corona-Pandemie stehen», schreibt die Dienststelle Volksschulbildung in einer Mitteilung.

Ziel sei es, den Unterricht so regulär wie möglich zu gestalten und Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden. Dazu diene das Rahmenschutzkonzept der Dienststelle Volksschulbildung, das für alle Volksschulen – Primar- und Sekundarschule – gelte.

Quarantäne gilt als entschuldigte Absenz

Schülerinnen und Schüler, welche die Ferien in Risikoländern verbracht haben, müssen sich nach ihrer Rückkehr in eine zehntägige Quarantäne begeben und dürfen den Unterricht nicht besuchen, teilt die Dienststelle zudem mit:

«Das Fernbleiben vom Unterricht aufgrund einer Quarantäne wird im Zeugnis als entschuldigte Absenz eingetragen.

Während der Quarantäne bestehe kein Anspruch auf Fernunterricht, so die Dienststelle Volksschulbildung weiter.

Maske nur in Ausnahmefällen

Kann in der Sekundarschule zwischen Lehrperson und Schülern der Abstand von 1,5 Metern während mehr als 15 Minuten nicht eingehalten werden, gilt die Empfehlung, dass Schüler und Lehrperson eine Schutzmaske tragen sollen, so die Dienststelle Volksschulbildung.

Zum Schutz von besonders gefährdeten Lehrpersonen könne die Schulleitung im Ausnahmefall Lernende in der Sekundarschule anweisen, eine Maske zu tragen. Für Kindergarten und Primarschule gelte diese Empfehlung nicht, da Erfahrungen zeigen, dass sich Kinder bis 12 Jahre nur selten mit dem Virus anstecken, dieses auch kaum weitergeben und darum auch im öffentlichen Verkehr von der Maskenpflicht befreit sind.

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