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Luzerner Wirtschaft wächst überdurchschnittlich

2300 Vollzeitstellen mehr als im Vorjahr zählt der Statistik-Dienst des Kantons Luzern Lustat für das Jahr 2016. Der Anstieg ist auf den Dienstleistungssektor zurückzuführen, der Rückgänge in Industrie und Landwirtschaft mehr als wettmacht.
Raphael Zemp
Eine Angestellte im Spital Wolhusen läuft durch den Gang (Bild: Corinne Glanzmann (27. April 2017))

Eine Angestellte im Spital Wolhusen läuft durch den Gang (Bild: Corinne Glanzmann (27. April 2017))

Die Luzerner Wirtschaft wächst - das der Befund der am Donnerstag veröffentlichten Statistik zu den aktuellen Beschäftigtenzahlen. 248'000 besetzte Stellen haben die Statistiker des Kantons Luzern für das Jahr 2016 gezählt. Das entspricht 186'000 Vollzeitäquivalenten, 2300 mehr als noch im Jahr zuvor. Dieser Anstieg um 1,3 Prozent liegt somit leicht über dem gesamtschweizerischen von 0,7 Prozent.

«Die Zentralschweiz - und mit ihr Luzern - ist punkto Vollzeitäquivalenten die am stärksten wachsende Grossregion der Schweiz», halten die Studienautoren fest.

Überdurchschnittlich legt der Kanton Luzern auch bei der Anzahl Beschäftigten (+ 1,3 Prozent) und Arbeitsstätten (+ 1,1 Prozent) zu. Schweizweit betrug das Wachstum bloss 0,8 Prozent, respektive 0,7 Prozent.

Dienstleistungssektor kompensiert Rückgänge

Zurückzuführen sei dieses Wachstum einzig auf den Dienstleistungssektor, schreiben die Kantonsstatistiker weiter. Hier sind die Vollzeitäquivalente um über zwei Prozent angestiegen auf fast 127'700. Damit stellt der dritte Sektor über zwei Drittel aller Luzerner Stellen.

«Besonders auffällig» sei dabei die Zunahme im Gesundheits- und Sozialwesen - um umgerechnet 816 Vollzeitstellen. Mehr als jede dritte zusätzliche Vollzeitstelle fiel somit in diesen Bereich

Abgenommen hat die Anzahl Beschäftigten indes in der Industrie (- 0,3 Prozent) und noch stärker in der Landwirtschaft (- 2,0 Prozent). Damit entsprechend die neusten Luzerner Kennzahlen laut Lustat der gesamtschweizerischen Tendenz.

Starkes Wachstum in der Agglomeration

Auch wenn der Kanton Luzern was die Beschäftigungsstellen betrifft zur "am stärksten wachsenden Grossregion der Schweiz" zählt: Die regionalen Unterschiede sind beträchtlich. So ist im Agglomerationsgürtel der Zuwachs an Vollzeitstellen mit 4,6 Prozent am stärksten, während die Region Seetal einen Rückgang um 0,2 Prozent hinnehmen musste.

Den grössten Beschäftigungsanteil verzeichnet die Stadt: Hier war 2016 fast jede dritte Vollzeitstelle des Kantons angesiedelt. Zusammen mit der Agglomeration ist die Stadt Luzern auch für fast die Hälfte aller Arbeitsstätten im Kanton verantwortlich (rund 45 Prozent).

Auch längerfristig «überdurchschnittlich»

In den Jahren 2011 bis und mit 2016 hat sich die Beschäftigtenzahl im Kanton Luzern um insgesamt 7,3 Prozent erhöht. In diesem Zeitraum besonders stark gewachsen ist die Region Sursee/Sempachersee, mit rund 11,4 Prozent. Mit einem Plus von 4,4 Prozent wies die Region Entlebuch das tiefste Wachstum auf.

Markant zugenommen haben im selben Zeitraum auch die Arbeitsstätten (um fast 8 Prozent). Aber auch hier zeigen sich grosse regionale Differenzen. So wuchs die Anzahl der Betriebe in der Stadt Luzern besonders stark (+11,0%), während die Region Entlebuch nur ein geringes Wachstum aufwies (+1,8%).

Die Zunahme im Kanton Luzern sowohl bei den Beschäftigten als auch bei den Arbeitsstätten liegt über dem Schweizer Schnitt von 5,1 Prozent, respektive 5,7 Prozent.

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