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Luzernerin erhält Geld für ihren Wimpernlöffel

Grosse Freude bei Violeta Salicunaj: In der Fernsehsendung die Höhle der Löwen Schweiz auf TV24 schliesst die Visagistin einen Deal in der Höhe von 70'000 Franken ab. Damit soll die Produktion des «revolutionären» Beautytools gesteigert werden.
Julian Spörri

Die Wimpern mit Hilfe eines Löffels kämmen: mit dieser Idee trat Unternehmerin Violeta Salicunaj (40) aus Luzern in der Schweizer Version der Erfolgssendung die Höhle der Löwen auf TV24 vor die Investoren - mit Erfolg. Ihr Beauty Produkt überzeugte am Dienstagabend eine von fünf «Löwen». Salicunaj ergatterte sich einen Deal mit Anja Graf, Unternehmerin in der Immobilienbranche.

Sie machen zusammen Geschäfte: Die Unternehmerinnen Anja Graf (links) und Violeta Salicunaj (Bild: TV24)

Sie machen zusammen Geschäfte: Die Unternehmerinnen Anja Graf (links) und Violeta Salicunaj (Bild: TV24)

Durch Grafs Investment von 70'000 Franken für 30 Prozent der Unternehmensanteile erhält Salicunajs Firma Na'e GmbH einen grossen Schub. Dementsprechend zufrieden zeigt sich die Gewinnerin: «Der Deal bedeutet mir sehr viel, weil Anja Graf an mein Produkt und meine Visionen glaubt.» Sie werde vom Know-how und der finanziellen Unterstützung aus der Zusammenarbeit profitieren, betont Salicunaj.

Schnelleres und einfacheres Schminken

In der Sendung warb Salicunaj mit ihrem «weltweit patentierten Beautytool, welches das Auftragen der Mascara revolutioniert». Der Wimpernlöffel ermöglicht das Kämmen von Wimpern vom Ansatz bis zu den Spitzen. Das Produkt aus Edelstahl verhindert, dass die Farbe der Mascara das zuvor geschminkte Augenlid verkleckert – beim Schminken ein häufiges Problem. Mascara wird nämlich erst nach dem Lidschatten, Puder und Co. aufgetragen.

Mit diesem Auftritt macht die Gründerin Werbung für den Wimpernlöffel (Bild: TV24)

Mit diesem Auftritt macht die Gründerin Werbung für den Wimpernlöffel (Bild: TV24)

Die Idee sei aus eigener Not entstanden, weil sie kurze Wimpern habe, sagt die 40-Jährige Visagistin. Auch Ihre Kunden hätten oft Probleme beim Auftragen der Mascara gehabt. Darum suchte Salicunaj nach einer Lösung. Vor Jahren las sie in einem Bericht, dass ein Visagist von Chanel beim Auftragen von Mascara einen Kaffeelöffel verwendete. Eine Idee, die Salicunaj inspirierte. Im Jahr 2006 stellte sie mit ihrem Mann den ersten Prototyp für einen Wimpernlöffel her. Insgesamt hat sie eine Viertel Million Franken für Ihre Erfindung investiert.

Mit dem Wimpernlöffel die Welt erobern

Bis anhin hat Salicunaj rund 6000 Wimpernlöffel verkauft. Zwar wurde das Beauty Produkt schon in die USA oder in die Niederlande verkauft, der grösste Absatzmarkt war aber die Schweiz. Das könnte sich jetzt ändern: «Ich hoffe, dass wir durch die Teilnahme an der TV Sendung bekannter werden und nun weltweit expandieren können», sagt die Visagistin. Das Geld von Investorin Anja Graf werde denn auch direkt in die Produktion der Wimpernlöffel und deren Verpackung investiert.

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