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LUZERN/KRIENS: Darum kostete die Eröffnung des Velowegs Freigleis knapp 200'000 Franken

Mit einem fast 200'000 Franken teuren Eröffnungsfest hat die Stadt Luzern am vergangenen 13. Mai den Velo­weg Freigleis zwischen Mattenhof und Steghof eingeweiht. Nun hat der Stadtrat die Auslagen begründet.
Eröffnung des neuen Velowegs zwischen dem Neubad und dem Mattenhof in Luzern. Auf dem Bild zu sehen ist Stadtrat Adrian Borgula bei seiner Ansprache. Das Bild entstand am Samstag, 13. Mai 2017. Bild: (Pius Amrein / Neue LZ) Velo, Fahrrad, Verkehr, Veloweg, Velohighway, Freigleis (Bild: Pius Amrein (Luzern, 13. Mai 2017))

Eröffnung des neuen Velowegs zwischen dem Neubad und dem Mattenhof in Luzern. Auf dem Bild zu sehen ist Stadtrat Adrian Borgula bei seiner Ansprache. Das Bild entstand am Samstag, 13. Mai 2017. Bild: (Pius Amrein / Neue LZ) Velo, Fahrrad, Verkehr, Veloweg, Velohighway, Freigleis (Bild: Pius Amrein (Luzern, 13. Mai 2017))

«Das Fest bot in idealer Weise die Möglichkeit, der Bevölkerung die neue Verkehrsachse vorzustellen» und die Leute für eine flächen- und energieeffiziente Mobilität zu motivieren, schreibt der Stadtrat in seiner am Dienstag veröffentlichten Antwort auf eine Interpellation der FDP. Diese störte sich an den hohen Kosten. «Hätte man die am Fest angebotenen Infos und Produkte separat und über andere Medien verbreiten wollen, wären die Kosten vermutlich um einiges höher ausgefallen», so der Stadtrat.

Von den 198'000 Franken entfielen 50'000 auf das Vorprojekt, 79'000 auf das eigentliche Fest – darunter etwa Reinigung und Sicherheit – sowie 69'000 auf Kommunikationsmassnahmen. Finanziert wurde das Ganze unter anderem aus dem Globalbudget Tiefbauamt. Daran beteiligt waren weder Bund noch Kanton noch die Gemeinde Kriens. Die Gemeinde Horw wollte eigentlich eine Chilbi-Bahn beisteuern, doch das Vorhaben scheiterte infolge von Einfuhrproblemen an der Schweizer Grenze.

Dass sich über 100 kommerzielle Aussteller kostenlos am Fest präsentieren konnten, erklärt der Stadtrat unter anderem damit, dass man den Besuchern die neusten Trends der Velolandschaft zeigen wollte und das Gewerbe vom Fest profitieren sollte. Insgesamt erachtet der Stadtrat das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Velofests in einer Gesamt­betrachtung «als positiv». (red)

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