LUZERN/KRIENS: Schienen kommen raus – Fahrleitung bleibt

Das Zentralbahn-Trassee verschwindet nun, über den Kostenteiler des neuen Rad-/Fusswegs wird verhandelt. Sicher ist: Kriens steuert eine halbe Million bei.

Roger Rüegger/Ks
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Freitagnachmittag in der Nähe des Kulturhauses Südpol auf dem alten Zentralbahn-Trassee: Martin Mathis und sein Bagger bei der Abriss-Arbeit. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Freitagnachmittag in der Nähe des Kulturhauses Südpol auf dem alten Zentralbahn-Trassee: Martin Mathis und sein Bagger bei der Abriss-Arbeit. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Der Abbruch der Strecke Bahnhof Luzern und S-Bahnhofstelle Kriens Mattenhof ist Bestandteil des Projekts Tieflegung der Zentralbahn. Geplant ist stattdessen ein Rad- und Fussweg, der vom Steghof bis zur Zentralbahn-Haltestelle Kriens-Mattenhof führt.

Bild: Manuela Jans/Neue LZ
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Offen ist nach wie vor die Finanzierung des neuen Rad- und Fusswegs auf dem alten Trassee. Für die Gesamtkosten sind 4,8 Millionen Franken veranschlagt. Der Bund bezahlt 1,65 Millionen, der Kanton Luzern bezahlt für den Einbau des Belags 350'000 Franken.

Bleiben also 2,8 Millionen, die sich Luzern, Kriens, Horw und gegebenenfalls der Kanton aufteilen müssen. Der Verteilschlüssel wird derzeit verhandelt. Klar ist, wie viel Kriens beisteuert: In der Investitionsrechnung sind 500'000 Franken reserviert, wie Gemeindeammann Matthias Senn auf Anfrage sagt.

Bestehen bleiben auf Wunsch der Stadt die Fahrleitungen. «Diese sollen an die Geschichte der alten Bahnstrecke erinnern und dienen als Aufhängung für die Beleuchtung», sagt Martin Urwyler, Ressortleiter Verkehr und Infrastruktur der Stadt Luzern auf Anfrage.

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