LUZERN/LITTAU: Die Spitex hat eine gemeinsame Zukunft

Mit der beschlossenen Fusion der Gemeinde Littau und der Stadt Luzern haben sich auch die Spitex Littau-Reussbühl und die Spitex Stadt Luzern beschlossen, die beiden Vereine zu fusionieren.

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(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

(Symbolbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Mitgliederversammlungen der Spitex Littau-Reussbühl und der Spitex Stadt Luzern haben beschlossen, die beiden Vereine zu fusionieren. Wie es in einer gemeinsamen Mitteilung heisst, werden nun vertiefende Verhandlungen aufgenommen, welche am 6. November, mit der gemeinsamen Gründung eines Spitex Vereins, enden werden.

Mit der beschlossenen Fusion der Gemeinde Littau und der Stadt Luzern im Juni 2007 hat sich laut Mitteilung ein Projektteam mit den verschiedenen Varianten der Zusammenarbeit der Spitex-Vereine Stadt Luzern und Littau-Reussbühl auseinandergesetzt hat. Seit Herbst 2008 wird der Zusammenschluss im Detail geplant.

Nachtspitex neu auch in Littau
Die Spitex-Vereine wollen die Qualität der Dienstleistungen der Spitex auch im Fusionsprozess erhalten, heisst es in der Mitteilung. Für die Klienten soll es keine Leistungseinbussen geben.

Die wichtigesten Punkte:

  • Nachtspitex und Spitex-Psychiatriepflege auch auf dem Gebiet der Gemeinde Littau
  • Tarife für kassenpflichtige Leistungen bleiben gleich
  • Tarife für nicht-kassenpflichtige Leistungen werden schrittweise vereinheitlicht
  • die bestehenden Pflegeverhältnisse werden personell so weit wie möglich beibehalten
  • Leistungen der Haushilfe werden in Littau neu durch ein separates Team erbracht.

Den Mitarbeitenden könne die Weiterbeschäftigung ab 1. Januar 2010 garantiert werden. Durch die Zusammenlegung werden sich aber für einen kleinen Teil des Personals Änderungen bei Einsatzort, Zuständigkeit und Arbeitsabläufen ergeben, heisst es.

ana