LUZERN/LITTAU: Fusion hat die musizierenden Kinder erreicht

Auf eigene Initiative haben die Verantwortlichen der Musikschulen von Luzern und Littau die Zusammenarbeit gesucht. Drei Orchester gehen in den Herbstferien gemeinsam in ein Musiklager.

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Das Jugendblasorchester bei einem Auftritt im KKL im Mai 2001. (Bild Michi Buholzer/Neue LZ)

Das Jugendblasorchester bei einem Auftritt im KKL im Mai 2001. (Bild Michi Buholzer/Neue LZ)

Die Fusion Luzern-Littau hat auch Konsequenzen für die Verwaltung. Bereits heute sind verschiedene Stellen wie das Friedensrichteramt fusioniert, andere Abteilungen wie das Vormundschaftswesen arbeiten eng zusammen, und es kommen monatlich weitere hinzu, zum Beispiel die Musikschulen.

Rainer Peter, Dirigent des Jugendblasorchesters Littau, und Domenico Emanuele, Dirigent des Nachwuchsorchesters Crescendo und des Jugendblasorchesters der Stadt Luzern, fahren in den Herbstferien mit den drei Orchestern für ein Musiklager ins Goms. Während einer Woche leben und musizieren die rund 120 Kinder aus Littau und Luzern gemäss Medienmitteilung zusammen.

Das Resultat wird am Freitag, 3. Oktober um 20 Uhr präsentiert: am Schlusskonzert von Crescendo und dem Jugendblasorchester Littau im Pfarreizentrum St. Michael in Littau. Im zweiten Teil des Konzerts werden die beiden Orchester vereint auftreten, als «Massed Bands» unter der Leitung von Yves Illi, Rektor der Musikschule Luzern. Nach dem Musiklager und dem Konzert wird diskutiert, wie die Zusammenarbeit der Musikschulen weitergehen soll.

scd