LUZERN/ROTHENBURG: Der Geheimplan für Fans wurde verworfen

Doch keine Speziallösung für die Zürcher Fans beim Spiel gegen den FC Luzern. Die Gemeinde Rothenburg ist zufrieden. Ein Problem aber gibt es: die Määs.

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Alles läuft normal: Beim Spiel FCL gegen FCZ fahren auch die Zürcher Fans mit dem Zug nach Luzern. (Archivbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Alles läuft normal: Beim Spiel FCL gegen FCZ fahren auch die Zürcher Fans mit dem Zug nach Luzern. (Archivbild Adrian Stähli/Neue LZ)

Der Geheimplan ist verworfen: Die Zürcher Fans werden am Montag nun doch nicht wie ursprünglich geplant mit einem Extrazug nach Rothenburg fahren und dort auf Busse zum Allmend-Stadion umsteigen. Stattdessen werden sie wie üblich direkt in den Bahnhof Luzern einfahren und von dort aus mit Extrabussen zum Stadion gebracht.

Warum es nun doch keinen Extrazug nach Rothenburg gibt, will Roman Marti, Mediensprecher der SBB, nicht sagen. Nur so viel: Es sei ein gemeinsam mit allen Beteiligten vereinbarter Entscheid.

Die Määs wird im Sicherheitskonzept berücksichtigt
Mit dem Extrazug nach Rothenburg hätte die Polizei ein allfälliges Aufeinandertreffen von Zürcher und Luzerner Chaoten verhindern wollen. Dass die Zürcher nun doch nicht in Rothenburg ausgeladen werden, darüber ist der Gemeinderat Rothenburg erleichtert: «Wir sind erfreut», sagt Philipp Rölli, Geschäftsführer der Gemeindeverwaltung Rothenburg. Vor allem Anwohner des Bahnhofes hätten grosse Bedenken geäussert.

In Luzern stellt sich ein zusätzliches Problem: die Määs. Vor zwei Jahren haben sich während der Määs Luzerner Chaoten mit Randalierern des FC Sion Scharmützel beim Bahnhof geliefert. Rund 150 Fussballfans gingen aufeinander los und verletzten dabei auch eine Mutter mit Kind. Dieses Problem ist der Polizei bewusst: «Wir berücksichtigen die Määs bei unserem Sicherheitkonzept», sagt Huwiler.

Andreas Bättig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.