Luzerns Strassen sind gefährlich

In einem nationalen Städtevergleich zur Verkehrssicherheit steht Luzern schlecht da: Mehr Verkehrsunfälle mit Verletzten gibt es sonst nirgends.

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Wer hat wann Vortritt? Die Kreuzung Bruchstrasse/Sälistrasse/Taubenhausstrasse/Obergrundstrasse ist nicht einfach zu befahren. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Wer hat wann Vortritt? Die Kreuzung Bruchstrasse/Sälistrasse/Taubenhausstrasse/Obergrundstrasse ist nicht einfach zu befahren. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Die Stadt Luzern nimmt in einem nationalen Vergleich des Bundesamtes für Strassen (Astra) die unrühmliche Spitzenposition bei Unfällen mit Verletzten ein, wie «20 Minuten» berichtete. Und dies nicht einmalig, sondern in den Jahren 2004 bis 2010 ununterbrochen.

Der unbefriedigende erste Rang wird mit 218 Unfällen pro 50'000 Einwohner mit einem grossen Vorsprung eingenommen. Zum Vergleich: In St. Gallen, der verkehrssicherste Stadt der Schweiz, kommt es mit durchschnittlich 112 nur zu rund halb so vielen Unfällen mit Verletzten. Für die Untersuchung hat das Astra die polizeilich registrierten Verkehrsunfälle ausgewertet. Die Stadt hat Kenntnis von der Studie: «Wir nehmen die Resultate der Untersuchung sehr ernst», sagt Martin Urwyler, städtischer Ressortleiter Verkehr und Infrastrukturprojekte.

Viele Unfälle an Wochenenden

Im Detail betrachtet, liefert die Studie interessante Informationen zu den verschiedenen Verkehrsteilnehmern und Unfallzeitpunkten:Das Risiko, in Luzern bei einem Unfall verletzt zu werden, ist insbesondere in der Nacht und an Wochenenden deutlich höher als in anderen Schweizer Städten. Der «Vorsprung» auf die jeweils zweitplatzierten Städte Genf beziehungsweise Lugano ist massiv.

Yves Portmann/Neue Luzerner Zeitung

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Die gesamte Statistik vom Astra können Sie hier einsehen.