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Luzerns Zukunft gibts bald als Musical

Im September läuft das Musical «Das Wunder von Luzern» an, im Le Théâtre in Emmenbrücke. Dafür greift auch Hoforganist Wolfgang Sieber in die Tasten.
Raphael Zemp
Das Musical-Netzwerk MachArt hat bereits das Stück "Luzerner Mordnacht" aufgeführt. Hier eine Szene aus der Hauptprobe der damaligen Produktion. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 23. Mai 2013))

Das Musical-Netzwerk MachArt hat bereits das Stück "Luzerner Mordnacht" aufgeführt. Hier eine Szene aus der Hauptprobe der damaligen Produktion. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 23. Mai 2013))

Eine «mitreissende Zeitreise» verspricht «Das Wunder von Luzern», das neuste Werk des Musical-Netzwerks MachArt Musicals in Zusammenarbeit mit dem Boys Choir Lucerne. Ein Blick auf den online aufgeschalteten Abriss des Musicals zeigt: Den Zuschauer erwartet tatsächlich ein wilder Ritt durch die Zeiten. Die Handlung setzt in der Zukunft ein, springt dann unvermittelt zurück ins 17. Jahrhundert – nur um schliesslich wieder in der Gegenwart zu landen, wo Geister ebenso für Unruhe sorgen wie ominöse russische Oligarchen.

Dabei wolle man die kulturellen und touristischen Entwicklungen Luzerns auf die Schippe nehmen, mit viel Witz und mitreissender Musik, sagt Lorenz Ulrich, künstlerischer Leiter des Projekts. «Koautor Frank Sikora und ich sind Luzerner. Für uns war schnell klar: Wir wollen kein Musical von der Stange, sondern etwas Neues schaffen, mit lokalem Bezug.» Nicht fehlen dürften deshalb auch der Schwanenplatz, Cars und Touristen. «Dabei wollen wir mit unserem Musical aber eine mögliche Zukunft Luzerns aufzeigen», so Ulrich.

Sieber ist «Idealbesetzung»

Dieser kritische Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen ist es auch, der Wolfgang Sieber zum Mitwirken bewogen hat. Der Organist der Hofkirche Luzern wird dabei auf «seiner» Hoforgel ein regelrechtes «musikalisches Gewitter» lostreten. Allerdings nicht live, sondern auf Knopfdruck. Die entsprechende Ton-Sequenz wird vorgängig in der Hofkirche eingespielt. «Für dieses Gastspiel ist der musikalische Tausendsassa Wolfgang Sieber die Idealbesetzung», ist Ulrich überzeugt. Sieber wird damit seine ersten Schritte im Musical-Genre unternehmen. Reizvoll sei das. «Auch wenn ich aus einer anderen Generation komme und und mich in der Kirchenmusik zu Hause fühle.»

Seit Mai wird geprobt für die Premiere am 8. September. 40 junge Talente aus der Zentralschweiz werden dann auf der Bühne stehen, sowie eine siebenköpfige Live-Band. «Wir sind auf Kurs, trotz sportlichem Zeitplan», versichert Ulrich. Nach den Sommerferien wird noch intensiver geprobt: So dass weder die rund 2000 erwarteten Zuschauer, noch die Darsteller ihr blaues Wunder (von Luzern) erleben.

Hinweis:
Das Musical «Das Wunder von Luzern» wird sechsmal aufgeführt, vom 8. bis 23. September 2018 im Le Théâtre im Gersag Emmenbrücke. Mehr Infos finden Sie unter www.wundervonluzern.ch.

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