LUZERN/STANSSTAD: Auf dem Strassenstrich geht die Angst um

Nach dem gewaltsamen Tod einer Prostituierten fürchten Sexarbeiterinnen, dass der Täter zurückkehrt. Von ihm fehlt jede Spur.

Chrisitan Hodel
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Der Strassenstrich im Gebiet Ibach. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Der Strassenstrich im Gebiet Ibach. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Die Prostituierten im Gebiet Ibach fürchten um ihre Sicherheit. Dies, nachdem eine 36-jährige Sexarbeiterin am Sonntagmorgen in der Harissenbucht bei Stansstad tot aus dem Vierwaldstättersee geborgen wurde. Die Bulgarin arbeitete seit einigen Monaten auf dem Strassenstrich in Luzern. Beim Verbrechen handelt es sich wohl um Mord oder Totschlag – der Täter ist nach wie vor auf freiem Fuss.

Die Sexarbeiterinnen haben Angst, dass dieser zurück ins Gebiet Ibach kehren wird, wie Ylfete Fanaj, Präsidentin des Luzerner Vereins für die Interessen der Sexarbeitenden, sagt. Ebenso bemängelt Fanaj, dass das Gebiet Ibach für Prostituierte nicht sicher genug ist. Bei der Stadt Luzern habe man das Problem erkannt, heisst es auf Anfrage. Man sei mit den involvierten Stellen und Personen im Gespräch.