LUZERN/ZÜRICH: Millionenraub bei Gübelin: Erste Erkenntnisse

Die Männer, die die Zürcher Gübelin-Filiale ausgeraubt haben, gingen sehr professionell vor. «Ein Auftragsraub», glaubt der Luzerner Juwelier Thomas Gübelin.

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Juwelier Thomas Gübelin vermutet, dass es sich um einen Auftragsraub handelt. (Archivbild André Häfliger/Neue LZ)

Juwelier Thomas Gübelin vermutet, dass es sich um einen Auftragsraub handelt. (Archivbild André Häfliger/Neue LZ)

Nach dem Überfall auf das Juweliergeschäft Gübelin an der Zürcher Bahnhofstrasse sitzt der Schock beim Stammhaus in Luzern noch immer tief. Geschäftsinhaber Thomas Gübelin: «Es geht mir nicht gut.» Der entstandene Schaden ist mit dem bisher bekannten Deliktsbetrag von mindestens 2,6 Millionen Franken deutlich höher als bisher angenommen. «Ich vermute, dass es sich bei dem Überfall um einen Auftragsraub handelt», sagt Thomas Gübelin.

Bei der Zürcher Polizei beschäftigen sich mehrere Spezialisten mit dem Fall. Gesucht werden vier Täter zwischen 30 und 40 Jahren. Die Polizei sucht auch Zeugen (Telefon 044 247 22 11).

Das mutmassliche Fluchtauto war in der Nacht auf den 4. Mai in Kriens gestohlen worden ehe es nach dem Überfall in Zürich-Enge stehen gelassen wurde. Laut Martin Sorg von der Zürcher Kantonspolizei wurde der dunkelgraue Audi RS6 bei der Autogarage Amag an der Krienser Grabenhofstrasse entwendet.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.