LUZERN/ZUG: Dicke Luft wegen Hooligan-Politik

Die Kritik am vorläufigen Luzerner Rückzug aus dem Hooligan-Konkordat hat Folgen. Justizdirektorin Yvonne Schärli intervenierte schriftlich.

Jérôme Martinu
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Das verschärfte Hooligan-Konkordat soll für mehr Sicherheit in den Stadien sorgen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das verschärfte Hooligan-Konkordat soll für mehr Sicherheit in den Stadien sorgen. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Luzerner Regierung hat das neue, verschärfte Hooligan-Konkordat wegen einer Beschwerde vorerst ausgesetzt – und ist deswegen von der Spitze der Schweizer Polizeidirektorenkonferenz öffentlich und explizit kritisiert worden.

Im Luzerner Regierungsgebäude sorgt die Kollegenschelte der Sicherheitsdirektoren Beat Villiger (Zug) und Hans-Jürg Käser (Bern) für Irritationen. Die Luzerner Justizdirektorin Yvonne Schärli hat bereits reagiert und eine schriftliche Note nach Zug und Bern geschickt, wie sie auf Anfrage bestätigt.

Regierungsrat Beat Villiger erklärt seine Kritik am Luzerner Entscheid auch mit der Situation, dass er den Konkordatsbeitritt Zugs erst noch im Parlament durchbringen müsse. Und: «Wir sind in der Politik, da gehören ein Stück weit auch scharfe Diskussionen zum Geschäft. Ich habe keine Probleme mit Yvonne Schärli.»

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