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LZ-Weihnachtsaktion: Solidarität in schwierigen Zeiten

Die LZ-Weihnachtsaktion startet in ein Jubiläum. Zum 25. Mal hilft sie dank Spenden unserer Leserinnen und Leser notleidenden Menschen in der Zentralschweiz.

Jérôme Martinu, Chefredaktor
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Jérôme Martinu

Jérôme Martinu

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Hand auf’s Herz, liebe Leserinnen und Leser: Wer von Ihnen hat sich nicht auch schon Sorgen gemacht, wie es weitergeht in dieser Pandemie? Unsicherheit, fehlende zwischenmenschliche Kontakte, Respekt vor der Krankheit, wirtschaftliche Schwierigkeiten, ja, auch Existenzängste prägen unseren Alltag. In diesen sehr schwierigen Zeiten starten wir mit der Sammlung für die LZ-Weihnachtsaktion – inzwischen bereits zum 25. Mal. Und schon jetzt zeigt sich in den eintreffenden Hilfsgesuchen: Das Coronavirus kann Notsituationen verschärfen, gesundheitliche Probleme akzentuieren.

Seit 1996 dürfen wir auf die Solidarität unserer Leserinnen und Leser zählen. Die Grosszügigkeit gegenüber Bedürftigen und vom Schicksal getroffenen Mitmenschen in der Zentralschweiz ist gewaltig: So sind allein in der letztjährigen Sammlung über 4,5 Millionen Franken zusammengekommen. Eine solche Solidarität ist alles andere als selbstverständlich.

Mit der LZ-Weihnachtsaktion können wir Probleme nicht aus der Welt schaffen. Aber wir können dort rasch und gezielt finanzielle Unterstützung und Entlastung bieten, wo den Behörden und Institutionen die Hände gebunden sind. Die Hilfe unserer Sammelaktion ist auch darum so wertvoll, weil Notleidende erfahren, dass sie nicht allein sind. Sondern in einer Region leben, in der grossherzige Mitmenschen bereit sind, zu helfen. Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Spende.