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MÄÄS: Marktmeile Inseli: Von Plattenuhren bis zu Aroma-Mandeln

Nebst altbekannten Produkten bieten die Marktfahrer auch in diesem Jahr wieder einige Neuheiten an. Sie verwandeln das Inseli für zwei Wochen in eine Marktmeile – und freuen sich auf viele Besucher.
Chiara Stäheli
Mit seinen Schallplattenuhren will Marktfahrer Roger Dreyer aus Malters die Luzerner begeistern. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 29. September 2017))

Mit seinen Schallplattenuhren will Marktfahrer Roger Dreyer aus Malters die Luzerner begeistern. (Bild: Roger Grütter (Luzern, 29. September 2017))

Chiara Stäheli

chiara.staeheli@luzernerzeitung.ch

Heute startet die Määs in Luzern. Während 16 Tagen kann man durch die Marktstände schlendern und sich im Lunapark vergnügen. Wir haben bereits gestern den Marktfahrern auf dem Inseli einen Besuch abgestattet. Dabei machten wir uns auf die Suche nach den innovativsten und aussergewöhnlichsten Produkten der diesjährigen Määs.

Besonders beeindruckend sind die Schallplattenuhren von Roger Dreyer. Der Malterser hat Uhren mit zahlreichen Motiven gebaut. Diese reichen von Sportklub-Logos bis hin zur Silhouette der Stadt Luzern. Der Verkauf der Uhren an der Määs ist für Dreyer eine Premiere: «Ich biete die selbst gemachten Uhren erst seit diesem Jahr in grossem Stil an. Die Uhren gibt es sonst nirgends zu kaufen.» Roger Dreyer schätzt das Leben als Marktfahrer sehr: «Ich bin gerne bei den Leuten und liebe es, unterwegs zu sein.» Einen Stand an der Määs hat er bereits seit 16 Jahren.

Selbst entworfene Handspielpuppen

Auch Peter Ledermann und Charlotte Gerhard aus Eschenbach sind altbekannte Marktfahrer. Bereits seit 20 Jahren verkaufen die beiden Handspielpuppen, die Peter Ledermann selbst entworfen hat. Egal ob Schnecken, Drachen oder Frösche, bei den Kindern kommen sie bestens an. Und mit seiner animierenden Art kann Peter Ledermann auch so manchem Erwachsenen ein ­Lachen entlocken. Das Kinderschminken an ihrem Stand ist ein weiterer Höhepunkt.

Einer, der heuer erst zum zweiten Mal in Luzern seinen Stand betreibt, ist Roger Haas. Mit seiner Frau Judith entwirft und gestaltet er kleine Engel aus gebrauchten Nespressokapseln. «Jeder Engel ist handgemacht, hat seinen eigenen Charme und besticht durch die Tatsache, dass es ein Upcycling-Produkt ist», preist Roger Haas die filigranen Engel an. Auch Kerzenlichter, welche die beiden kreativen ­Aargauer aus Konservendosen herstellen, werden zum Verkauf angeboten. Die Produktion erfolge immer im Team, meint Haas und fügt an: «Wir ergänzen uns sehr gut und arbeiten stets Hand in Hand.»

Die Stimmung auf dem In­seli ist auch einen Tag vor Markt­beginn bereits gemütlich, einladend, entspannt und friedlich. Die Marktfahrer kennen einander, unterhalten sich und helfen bei Bedarf auch beim Aufbau des Nachbarstandes mit. David Rebmann aus Sattel schätzt diese ­Atmosphäre sehr: «Es sind hier immer viele langjährige Stand­betreiber. Dadurch, dass man mehr als zwei Wochen am selben Ort ist, lernt man einander sehr gut kennen.» Der Schwyzer bietet an seinem Stand verschiedene Garten- und Haushaltsartikel an. Nach wie vor beliebt sei besonders der Nussknacker: «Oftmals hat man nach dem Knacken einer Nuss auch die Nuss selbst zermürbt. Mit meinem Nussknacker passiert das nicht, die Schale bricht, doch die Nuss bleibt ­immer ganz.» Mit seinen praktischen Produkten will Rebmann auch in seinem 14. Jahr an der Määs die Leute begeistern.

Gebrannte Mandeln mit Himbeergeschmack

Dasselbe Ziel verfolgt Monika Achermann. Am Stand der Confiserie Spico aus Ballwil bietet die aufgestellte Verkäuferin von Magenbrot bis zu Zuckererdbeeren so ziemlich alles an, was das Herz eines Süssigkeitenliebhabers begehrt. Neu in diesem Jahr sind die gebrannten Mandeln mit Aroma. So kann man sich bei Monika Achermann beispielsweise mit Nutella-, Himbeer-, Bailey’s- oder Kokosnuss-Mandeln verköstigen. «Die aromatisierten Mandeln werden in einem speziellen Verfahren hergestellt, und die unterschiedlichen Aromen bieten für jedermann den passenden Geschmack», meint Achermann. Sie ist seit 30 Jahren an der Määs mit dabei und schwärmt von der Stimmung in Luzern: «Die Määs ist vielmehr als nur ein Markt. Sie ist eine Begegnungszone für alle Luzerner: Man hat Zeit, führt zwanglose Gespräche und geniesst das Markttreiben.»

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