MALTERS: 96 Wohnungen für 40 Millionen Franken

Die beiden Malterser Firmen Hug und Steiner wollen ihr Land überbauen. Als Prunkstück bleibt eine alte Arbeitersiedlung bestehen.

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Die Neubauten mit Holzfassaden werden in die Siedlung integriert. (Computerbild pd)

Die Neubauten mit Holzfassaden werden in die Siedlung integriert. (Computerbild pd)

Auf einem Grundstück von 25'000 Quadratmetern soll zwischen dem Dorf Malters und der Kleinen Emme ein neues Wohnquartier entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt an die 40 Millionen Franken. Die beiden ortsansässigen Firmen Hug AG (Biskuitfabrik) und Steiner & Cie AG (Immobilien) haben eine Bebauungsstudie erstellen lassen, um ihr Areal bei der alten «Zwiebacki» und bei der unter Denkmalschutz stehenden Liegenschaft «Daheim» zu überbauen. Den Wettbewerb hat das Basler Architekturbüro Diener und Diener gewonnen.

Arbeiterhaus soll leuchten
Roger Diener schlägt eine Erweiterung der Arbeitersiedlung «Daheim» des Architekten Armin Meili von 1921 vor. «Die Holzfassaden der neuen Häuser sollen den Meili-Bau als leuchtendes Element zur Geltung bringen», sagt Roger Diener. Um das Arbeiterhaus, die beiden Wäschehäuschen und zwei Vorarbeiterhäuser gruppiert Diener insgesamt 17 Bauten, in denen Platz für 96 Wohnungen entstehen soll. Die einzelnen Häuser werden dabei unterschiedlichen gross sein.

Die Bauherren rechnen damit, dass Ende 2010 mit der Überbauung gestartet werden kann. Bis dahin müssen sie für die Gemeinde Malters nun einen Gestaltungsplan ausarbeiten sowie entscheiden, ob sie in das Projekt von Roger Diener investieren wollen.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung