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MALTERS: Die Motteris starten durch

In Malters brachten Hexen, kleine Astronauten und Jungwächter Schwung in den Motteri-Umzug. Und der Wolf sorgte für Furore.
Die Ämmeruugger Malters kommen als Trolle daher. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Die Ämmeruugger Malters kommen als Trolle daher. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Es lag wohl an der Kälte, dass der 33. Motteri-Umzug in Malters zügig voranschritt. Nur knapp eine Stunde benötigten die 32 rüüdigen Nummern am Güdismontag, um die Strecke vom Widacherring zum Bahnhof zu bewältigen. Ansonsten gings in Malters für fasnächtliche Verhältnisse ziemlich gesittet zu und her, politische Stoffe fehlten gänzlich.

Dafür sorgte der Wolf – kürzlich beim mürrischen Nachbarn Schwarzenberg gesichtet – für das eine oder andere Sujet. So liess beispielsweise der Speedy-Gonzales-Fan-Club «Schafs-Ragu» nach Wolfsart verteilen, allerdings erst nachdem zuvor das Blökvieh im «Schöflisarg» zu Grabe getragen worden war.

Zwischenzeitlich wurde es den Zuschauern am Strassenrand Angst und Bange, als die Ehren-Schatteruugger mit lautem Geknatter, Gedröhne und Rauch daherkamen. Der Propeller des selbstgebastelten Doppeldeckers drehte sich verdächtig in Achterbahnen, und man betete kurz zum Motteri-Gott, er möge das Teil doch dort belassen, wo es hingehört. Wer als Zuschauer nach dem Umzug nicht genug hatte, konnte sich mit dem besagten Doppeldecker noch durch die Alpen fliegen lassen. Obs bis Schwarzenberg reichte, blieb unklar.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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