Malters erhält ein neues Altersleitbild

Am Donnerstag hat der Gemeinderat die Bevölkerung von Malters gleich über mehrere Dossiers informiert: Das Altersleitbild, das Entwässerungsprojekt, die Einweihung des Dorfplatzes und den Umzug der Verwaltung. Gefeiert wird Ende Oktober.

Sandra Monika Ziegler
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Das heutige Alterswohnheim Bodenmatt in Malters. (Bild: PD)

Das heutige Alterswohnheim Bodenmatt in Malters. (Bild: PD)

Vor rund 60 Personen informierten die Gemeinderäte von Malters am Donnerstag Abend über ihre Ressorts. Sozialvorsteherin Christine Buob (CVP) erläuterte das neue Altersleitbild. Für die Gemeinde sind die geplanten 84 Pflegebetten ausgewiesen, so Buob. Der Grundsatz ambulant vor stationär wird vom Gemeinderat, wie auch den politischen Parteien getragen. Sie geben mehrheitlich der Ensemble-Lösung den Vorrang. Es soll ein Neubau erstellt werden, und das heute bestehende Alterswohnheim Bodenmatt soll in Wohnungen für das betreute Wohnen umgebaut werden. Die Realisierung soll möglichst schnell erfolgen. Für die Trägerschaft wird eine gemeinnützige Aktiengesellschaft favorisiert. 

Alles aus einer Hand

Informiert wurde auch über den Verein Kinderhaus Malters, welcher  seinen Aufgabenbereich ausgeweitet hat. Er übernimmt neu alle Angebote der Schul- und familienergänzenden Tagesstrukturen und heisst neu Kinderbetreuung Malters. Damit sind künftig Informationen dazu aus einer Hand möglich.

Das Angebot umfasst das Kinderhaus, die Tagesfamilien und die Schülerbetreuung. Jeder Bereich hat seine eigene Leitung und richtet sich nach den Richtlinien des Verbandes Kinderbetreuung Schweiz kibesuisse. Demnächst sind die Angebote auf der Homepage www.kinderbetreuung-malters.ch  detailliert aufgeschaltet.

Strassenprojekte werden  angepackt

Gemeindeammann Marcel Lotter (CVP) referierte über die anstehenden Strassenbauprojekte. So konnte die Hellbühlstrasse nicht wie budgetiert mit einem Deckenbelag saniert werden, sondern musste umfassend saniert werden. Die Kosten werden auf 1,5 Millionen Franken geschätzt. Über die Kreditvorlage muss noch abgestimmt werden, so Lotter.

Beim Entwässerungsprojekt wird in drei Etappen vorgegangen. Zuerst an der Bahnhofstrasse, dann an der Luzernstrasse  und am Schluss im Klösterlistutz. Die gesamte Bauzeit dauert vier bis fünf Monate, gestartet wird im Juli. Das Projekt kostet knapp 1, 2 Millionen Franken. 

Dorfplatz wird im Oktober eingeweiht

Bekannt ist nun auch das Datum für die Einweihung des Dorfplatzes: Am 27. Oktober wird gefeiert. Doch bevor es soweit ist, zieht die Verwaltung anfangs Juli in die neue Überbauung Weihermatte. Was dann mit dem alten Gemeindehaus passiert, ist noch offen. Für den Gemeinderat stehen für eine vorerst fünfjährige Zwischennutzung Neu- und Jungunternehmer im Fokus. Mit den so generierten Mieteinnahmen soll danach der Abriss finanziert werden (Artikel vom 27. Januar 2018). Doch bisher meldeten sich zu wenig Interessenten.