Malters erhält Seeanstoss

Zum ersten Mal ist der Schwellisee gestaut worden. Am Abend war das Wasser wieder weg.

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Franz Hodel, Geschäftsführer der Steiner Energie AG, an der Kleinen Emme, die am Montag in Ettisbühl zum ersten Mal gestaut worden ist.

Franz Hodel, Geschäftsführer der Steiner Energie AG, an der Kleinen Emme, die am Montag in Ettisbühl zum ersten Mal gestaut worden ist.

Die Kleine Emme ist im Gebiet Ettisbühl am Montag erstmals gestaut worden, wobei der künftig zirka 400 Meter lange Schwellisee sichtbar wurde. Das Wasserstaubecken hat man bis auf einen halben Meter unter seinen maximalen Wasserstand von 3,5 Metern befüllt. Mit der Stauung fiel auch der Startschuss für die intensive Testphase, bei der das neue Wasserkraftwerk, sowie die neue Rückhalteanlage des Kantons für Schwemmholz über längere Zeit unter Belastung geprüft werden.

Während der Testphase wird der See mehrmals gestaut. «Wir lassen das Wasser am Nachmittag jeweils aus Sicherheitsgründen graduell wieder ab», sagt Walter Baumann von der kantonalen Dienststelle für Verkehr und Infrastruktur. Bevor das Wehr nicht auf seine Sicherheit geprüft sei, wolle man den See nicht unbeaufsichtigt gestaut lassen.

Anfang Februar erfolgt die Inbetriebnahme der Leitsysteme des 11 Millionen Franken teuren Kraftwerks. Dann könne mit der Stromproduktion für rund 1000 Haushalte begonnen werden und der Schwellisee bleibe permanent gestaut, bestätigt Roland Marti, Leiter Energie und Dienstleistungen. Um den kleinen See herum baut die Gemeinde für 150'000 Franken die Freizeitanlage Ettisbühl mit einem Flussbad.

Aleksandra Mladenovic

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.