Malters setzt beim Schulhaus-Ausbau auf «Max & Moritz»

Das Schulhaus Eischachen wird erweitert. Nun ist klar, welches Architektenteam das Bauprojekt realisieren soll. Auch eine optische Aufwertung ist vorgesehen.

Sandra Monika Ziegler
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Das Schulhaus Eischachen in Malters wird bis frühestens 2020 ausgebaut. (Bild: PD)

Das Schulhaus Eischachen in Malters wird bis frühestens 2020 ausgebaut. (Bild: PD)

Die Gemeinde Malters hat aktuell 827 Schülerinnen und Schüler. Das braucht Platz. Deshalb wird nun das Schulhaus Eischachen aus dem Jahr 1995 erweitert. Dazu hat die Gemeinde ein Planerwahlverfahren durchgeführt. Sie entschied sich für dieses Verfahren aus folgenden Gründen, wie Gemeindeammann Marcel Lotter ausführt: «Der Umfang der einzureichenden Unterlagen ist reduziert und damit ist auch der Aufwand für die teilnehmenden Architekten in einem verträglichen Mass.» Zudem weise das Bauvorhaben keine hohe Komplexität auf.

Die 18 Eingaben bestätigten, dass die Bereitschaft, auf diesem Weg einen Lösungsansatz zu liefern, bei den Architekten durchaus vorhanden ist, resümiert Lotter. Den ersten Platz belegte das Konzept Max & Moritz der Zürcher Architekten Müller & Mantel. Sie haben laut Jury-Bericht mit der Wirtschaftlichkeit und auch der Chance, die «wenig aussagekräftige» bestehende Westfassade aufzuwerten, gepunktet.

Kosten von rund 4,5 Millionen Franken 

Beim Konzept Max & Moritz werden Schule und Kindergarten räumlich getrennt. «Der Kindergarten wird in einem separaten ebenerdigen Bau realisiert. Und die neuen Schulräume sollen durch einen Anbau an der Westseite des bestehenden Schulhauses sowie minimalen Umbaumassnahmen im Bestand realisiert werden», sagt Architektin Barbara Müller.

Die zu erwartenden Baukosten werden auf 4,5 Millionen Franken geschätzt. Ein Kostenvoranschlag liegt jedoch noch nicht vor. Die Kostenplanung und Bauleitung macht das Architekturbüro Limacher AG aus Malters.  «Weil die Realisierung unter Betrieb möglich ist, können die Kosten tief gehalten werden», ergänzt Lotter. 

Architekten und Baukommission werden nun das Projekt weiter vorantreiben. Die Kreditvorlage wird den Stimmberechtigten voraussichtlich im zweiten Quartal 2019 vorgelegt. Wenn alles nach Plan geht, werden die neuen Räumlichkeiten Ende 2020 bezogen werden können. 

Hinweis:  Die Projekte können bis Ende November jeweils am Freitag zu Bürozeiten in der Gemeindeverwaltung Malters besichtigt werden.