MALTERS: Gemeindehaus: Neubau auf Weihermatte?

Das Gemeindehaus von Malters ist zu klein und bietet nicht genügend Parkplätze. Doch ein Neubau am bisherigen Standort kommt nicht in Frage.

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Das Gemeindehaus von Malters ist sanierungsbedürftig. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Gemeindehaus von Malters ist sanierungsbedürftig. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Gemeindehaus Malters wurde 1952 gebaut. Wie die Gemeinde mitteilt, musste im letzten Jahr das Sozialamt aufgrund von Platzproblemen an die Hellbühlstrasse umziehen. Im Weiteren sind die Schulleitungen der Volksschule und der Musikschule und das Betreibungsamt dezentral untergebracht. Es fehlen Archivräume und Parkplätze zum Gemeindehaus.

Daher hat der Gemeinderat den Bau einer neuen Gemeindeverwaltung geprüft. Der Raumbedarf der Verwaltung für die nächsten 15 Jahre beträgt rund 2240 Quadratmeter Büro-, Lager- und Archivfläche. Zusätzlich sind 900 Quadratmeter für Parkplätze und 360 m2 für langfristige Reserven und die Abwartwohnung vorgesehen.

Neubau nicht möglich, Sanierung zu teuer
Eine Machbarkeitsstudie für den Neubau auf dem Areal des heutigen Gemeindehauses zeigt aber laut Mitteilung, dass ein neues Verwaltungsgebäude die kleinräumige Dorfstruktur beeinträchtigen würde. Der Gemeinderat habe befunden, dass diese Lösung unter Berücksichtigung des Ortsbildes «nicht vertretbar» sei.

Allerdings ist auch die Sanierung des bestehenden Gemeindehauses keine Option, wie es weiter heisst. Eine Sanierung würde rund 1,7 Millionen Franken kosten, damit seien jedoch die Integration aller Verwaltungseinheiten sowie die Sicherstellung von Reserveflächen noch nicht gelöst.

Der Gemeinderat hat sich daher entschieden, sich bei der Standortwahl künftig auf die Lage innerhalb des neuen Bebauungsplangebietes Weihermatte-Bahnhof zu konzentrieren.

ana