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MALTERS: Hoffnung für 50 Arbeitnehmer

Positive Signale aus der Wirtschaft: Für die Sparte Fertigung Metallverarbeitung der Pfisterer Sefag AG ist ein Käufer in Sicht. Und das Buma-Areal ist bereits verkauft.
Die Firma Pfisterer Sefag in Malters. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Die Firma Pfisterer Sefag in Malters. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Sandra Monika Ziegler

Im April zogen düstere Wolken über den Wirtschaftsstandort Malters. Die Firma Pfisterer Sefag AG gab bekannt, dass sie die Abteilung Fertigung Verbundisolatoren 2016 von Malters nach Tschechien verlegt. Malters verliert damit rund 60 Stellen. Und die Abteilung Fertigung Metallverarbeitung, die 50 Stellen umfasst, wurde zum Verkauf ausgeschrieben. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab: «Letzten Mittwoch konnten wir die Mitarbeitenden informieren. Aktueller Stand ist: Wir befinden uns in fortgeschrittenen Verhandlungen mit einem Interessenten», sagt Jörg Fries, Direktor der Pfisterer Sefag AG sowie Vorstand Vertrieb der Pfisterer Holding AG. Den Namen des Verhandlungspartners will er nicht nennen.

«Keine Drosselung der Produktion»

Der Wunsch der Pfisterer Sefag AG ist es, dass die Produktion in Malters bleibt und sogar ausgebaut wird. Fries: «Die Produktion der Abteilung Fertigung Metallverarbeitung läuft auch während der Verhandlungen weiter. Es gibt keine Drosselung der Produktion. Im Gegenteil: Wir stärken die Abteilung, weil das Marktpotenzial klar vorhanden ist.»

Fries betont, dass man eine Win-win-Situation für beide Seiten schaffen wolle und die Abteilung auch bei einem Besitzerwechsel erfolgreich weitergeführt werde. Für den Kauf hätten sich gut ein halbes Dutzend Interessenten gemeldet.

Die Entscheidung zum Verkauf der Abteilung sei gefallen, weil dieser Bereich nicht mehr zur Strategie der Pfisterer-Gruppe passe. Und was, wenn die laufenden Verkaufsverhandlungen platzen? Sind dann die 50 Stellen weg? «Nein. Könnten wir nicht verkaufen, würden wir trotzdem weiterproduzieren. Dann geht es einfach länger, bis ein geeigneter Verkäufer gefunden wird. Klappt es mit dem aktuellen Interessenten, dann wird es in drei bis vier Monaten definitiv besiegelt sein», so Jörg Fries.

Buma-Areal verkauft

Stehen Firmengebäude leer, wie etwa jenes der in Konkurs gegangenen Firma Buma Wärmetechnik AG, informiert die Gemeinde Malters die Wirtschaftsförderung Luzern. Walter Stalder, Direktor Wirtschaftsförderung Luzern, kann denn auch den Verkauf des zirka 12 000 Quadratmeter grossen Areals an die PD Verwaltungs GmbH mit Sitz in Schüpfheim bestätigen.

Geschäftsführer ist Paul Dängeli. Er sagt zu den Plänen: «Das Dach der Halle ist in einem schlechten Zustand und muss repariert werden. Zudem muss fest installiertes Mobiliar ausgeräumt werden.» Dafür rechnet die PD Verwaltungs GmbH mit Kosten von 750 000 Franken. Neben der Halle befinden sich auch Bürogebäude. «Diese wären eigentlich bezugsbereit», sagt Dängeli.

Diverse Ideen für das Areal

Paul Dängeli rechnet damit, dass bis Ende Jahr die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind. Für die Nutzung kann er sich diverse Szenarien vorstellen. So könnte dort zum Beispiel ein Gewerbezentrum mit Kleingewerbe entstehen. Oder auch zwei bis drei grosse Industriebetriebe, die Platz für Produktion und Administration brauchen. Interesse an Halle und Büroräumen, so Dängeli, sei bereits angemeldet worden.

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