MALTERS: K.-o.-Tropfen am Fasnachtsball?

Der Schabeball in Malters nimmt für fünf Fasnächtler ein böses Ende. Alle landen im Spital. Wegen Drogen?

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An öffentlichen Veranstaltungen (hier ein Ball in Menzingen 2006) sollte man sein Getränk im Auge behalten. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

An öffentlichen Veranstaltungen (hier ein Ball in Menzingen 2006) sollte man sein Getränk im Auge behalten. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

An einem Fasnachtsball in Malters sind am Samstag zwischen 23.30 Uhr und 0.30 Uhr fünf Personen kollabiert und mussten ins Spital gebracht werden. Bei den Betroffenen handelt es sich um drei Männer und zwei Frauen zwischen 17 und 28 Jahren. Der Veranstalter vermutet, dass den Betroffenen eventuell Drogen ins Getränk gemischt wurden «möglicher-weise K.-o.-Tropfen», so Festorganisator Patrick Sommer.

Sommer reagiert schnell und laut Kantonspolizei richtig und überlegt. Via Mikrofon informiert er die Gäste über den Vorfall, ermahnt sie zur Vorsicht. Auch das Barpersonal hält die Besucher dazu an, ihre Getränke nicht aus den Augen zu lassen. Bei den fünf Personen wurden Blut- und Urinproben genommen. Diese werden derzeit untersucht.

Obwohl es an öffentlichen Festen immer wieder zu solchen Zwischenfällen kommt, können in den wenigsten Fällen K.-o-Tropfen nachgewiesen werden.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.