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MALTERS: Muss der Polizeichef gehen?

Polizeikommandant Adi Achermann steht in der Kritik. Noch diese Woche wird im Luzerner Justizdepartement über seine Zukunft diskutiert.
Der Luzerner Polizeikommandant Adi Achermann während der Medienkonferenz nach dem Polizeieinsatz vom 9. März 2016. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Der Luzerner Polizeikommandant Adi Achermann während der Medienkonferenz nach dem Polizeieinsatz vom 9. März 2016. (Bild: Keystone / Alexandra Wey)

Wie geht es nach dem missglückten Polizeieinsatz in Malters weiter mit dem Luzerner Polizeikommandanten Adi Achermann? Diese Frage wird diese Woche zu reden geben. Denn: Hanspeter Uster ist als externer Experte um eine Einschätzung gebeten worden, ob wegen möglicher Fehlentscheide von Achermann vorsorgliche Personalmassnahmen zu treffen sind. Achermann hatte im März einen Polizeieinsatz geleitet, in dessen Verlauf eine Frau Suizid beging. Es wird erwartet, dass Uster seine Empfehlung diese Woche vorlegen wird. Paul Winiker, Vorsteher des Justizdepartements, wird anschliessend über eine mögliche Dispensierung entscheiden. Die Medienberichte von letzter Woche könnten dabei eine Rolle spielen. Wie die «Rundschau» diese Woche berichtete, hatte der Polizeipsychologe aufgrund der psychischen Erkrankung der Frau ausdrücklich vor dem Zugriff gewarnt. Dies hat der ausserordentliche Staatsanwalt Christoph Rüedi bestätigt.

ber.

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