MALTERS: Rümligbrücke darf saniert werden

Der Kanton Luzern darf die geplanten Hochwasserschutzmassnahmen an der Rümligbrücke in Malters realisieren.

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Die Rümligbrücke wird saniert. (Bild: Manuela Jans-Koch (Malters, 10. Oktober 2015))

Die Rümligbrücke wird saniert. (Bild: Manuela Jans-Koch (Malters, 10. Oktober 2015))

Das Bundesgericht hat zwei Beschwerden von Anwohnern abgewiesen. Die Beschwerdeführer müssen für die Gerichtskosten von 4000 Franken aufkommen.

Die 1925 erbaute Brücke führt die Kantonsstrasse K 33 über den Rümligbach. Der Kanton will die bestehende Brücke durch eine neue, höhere Betonbrücke ersetzen. Der Regierungsrat beantragte dafür 2015 einen Sonderkredit in der Höhe von 5,4 Millionen Franken (wir berichteten). Die Beschwerdeführer sind unter anderem der Auffassung, dass die Brücke um mindestens 50 Zentimeter tiefer gebaut werden kann als geplant. Der Kanton habe sich bei der Erarbeitung des Projekts auf eine Studie berufen, die unvollständig sei. Das Bundes­gericht sieht dies jedoch anders.

Wann die Arbeiten beginnen, ist aufgrund des budgetlosen Zustands des Kantons noch offen, wie das Baudepartement auf Anfrage mitteilt. (red)