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MALTERS: Schnellstrasse wird auf Sicherheit überprüft

Am Freitagmorgen ist es auf der Schnellstrasse zwischen Blatten und Malters zu einer schweren Frontalkollision gekommen. Zwei Autofahrer kamen ums Leben. Nun prüfen die Behörden Sicherheitsmassnahmen.
Auf der Strasse sind nach dem Horror-Crash noch Bremsspuren erkenntlich. (Bild: Tele1)

Auf der Strasse sind nach dem Horror-Crash noch Bremsspuren erkenntlich. (Bild: Tele1)

Am frühen Freitagmorgen kurz vor 5.30 Uhr kam es zwischen den Ausfahrten Blatten und Malters zu einem schweren Verkehrsunfall - zwei Autos kollidierten frontal miteinander. Aus welchen Gründen, ist bislang unklar. Der Crash sei so heftig gewesen, dass beide Lenker noch auf der Unfallstelle verstorben seien, so die Luzerner Polizei auf Anfrage von Luzernerzeitung.ch.

Der Fahrer eines dritten Fahrzeuges, das in den Unfall verwickelt war, blieb unverletzt. Er wurde von einem Care-Team betreut.

Der Unfall ereignete sich auf der Umfahrungsstrasse zwischen den Ausfahrten Malters und Blatten. Auf dieser nicht richtungsgetrennten Strasse beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h.

Die Bergungsarbeiten dauerten den ganzen Morgen an. Die Schnellstrasse war deshalb wegen Stunden gesperrt.

Strecke wird auf Sicherheit überprüft

Beim Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern wird nun aufgrund des tödlichen Unfalls die Strecke auf ihre Sicherheit hin überprüft. Andreas Heller, Abteilungsleiter Verkehrstechnik beim Kanton Luzern, bestätigte auf Anfrage Informationen Radio Pilatus. Der Entscheid sei am Freitag gefällt worden.

In den nächsten Monaten werde untersucht, ob und allenfalls welche Massnahmen verhältnismässig seien, sagte Heller. Grundsätzlich kämen eine Reihe von Massnahmen in Frage wie etwa eine Rüttelmarkierung, ein Überholverbot oder sogenannte Plastikbakken - dünne Leitplanken - zur Trennung der Fahrbahnen.

Die betroffene Autostrasse wurde 2004 nach den damals gültigen Sicherheitsbestimmungen durch den Bund komplett saniert. 2008 ging die nationale Hauptstrasse ins Eigentum des Kantons Luzern über.

Im Einsatz standen die Feuerwehren Emmen und Malters-Schachen, der Rettungsdienst 144 und ein Careteam. Die Umfahrungsstrasse ist aktuell noch gesperrt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, welche Angaben zum Unfall machen können. Hinweise bitte direkt an Tel. 041 248 81 17.

shä/sda/pd/rem

Mehr zum Thema am 13. Juni in der Neuen LZ.

Der Motor wurde aus dem Auto geschleudert. (Bild: Tele1)

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Weil sie bei dem Unfall völlig zerstört wurden, mussten die Autos abgeschleppt werden. Dies führte zu Strassensperrungen. (Bild: Tele 1)

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Ein Bergungsfahrzeug räumt die Strasse. (Bild: Luzerner Polizei)

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