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MAMMOGRAPHIE-SCREENING: Kantonsrat zögert bei Brustkrebsvorsorge

Am Dienstag Morgen fand vor dem Luzerner Regierungsgebäude eine Demonstration der Krebsliga Zentralschweiz statt. Sie wollten so einer Motion mehr Gewicht geben.
Untersuch im Mammografie Center im Kantonsspital Luzern. (Archivbild Alexandra Wey/ Neue LZ)

Untersuch im Mammografie Center im Kantonsspital Luzern. (Archivbild Alexandra Wey/ Neue LZ)

Wie Radio Sunshine berichtete, wollten damit die rund 50 Frauen, auf die Einführung eines kantonalen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms aufmerksam machen. Dies im Rahmen der Kantonsratssitzung, bei der am Dienstag über das Thema abgestimmt wurde.

Die Geschäftsleiterin der Krebsliga Zentralschweiz, Yasmina Petermann, erhofft sich so ein Umschwenken der Meinungen der Parlamentarier. Die Motion von der Luzerner CVP Kantonsrätin Esther Schönenberger, wurde im März 2008 eingereicht.

Der Luzerner Kantonsrat ist nicht gegen ein kantonales Mammografie-Screening-Programm. Allerdings sieht er bei dieser Früherkennung von Brustkrebs noch viele offene Fragen. So gebe es viele Fehldiagnosen und Luzern sei zu klein, zum so ein Programm selber durchzuführen. Das Anliegen soll darum wieder geprüft werden, wenn es neue Fakten gibt.

Gesundheitsdirektor Markus Dürr erläuterte, warum die Schweizer Gesundheitsdirektoren und der Bundesrat das Screening-Programm nicht schweizweit zur Umsetzung empfohlen haben: Der Nutzen sei noch zu wenig erwiesen; auf 60 korrekte Brustkrebs-Diagnosen kämen 940 falsche Verdachtsfälle.

ig/tö

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