Mangelhafte Reisecars sorgen für Angst

Schlechte Bremsen, müde Chauffeure: Die Luzerner Polizei zieht bei Kontrollen meist ausländische Reisecars aus dem Verkehr. Beim Unterhalt werde immer mehr gespart, sagt die Polizei.

Drucken
Teilen
Die Polizei kontrolliert mit Hilfe von Mitarbeitern des Strasseverkehrsamtes diverse Reisecars. (Bild: Archiv Luzerner Polizei)

Die Polizei kontrolliert mit Hilfe von Mitarbeitern des Strasseverkehrsamtes diverse Reisecars. (Bild: Archiv Luzerner Polizei)

Viele, vor allem ausländische, Reisecars auf unseren Strassen sind in derart schlechtem Zustand unterwegs, dass die Polizei sie vorübergehend aus dem Verkehr ziehen muss. «Bei regelmässigen Kontrollen in den vergangenen Monaten musste immer mindestens zwei, teilweise sogar mehr Cars die Weiterfahrt untersagt werden», sagt Daniel Orthaber, Chef der Luzerner Verkehrspolizei. Häufigster Mangel seien ungenügend funktionierende Bremsen.

Oft werde zudem beanstandet, dass die Chauffeure die vorgeschriebenen Ruhepausen nicht eingehalten hätten. Den Grund dafür vermutet Orthaber im grossen internationalen Konkurrenzkampf. «Unter diesem Druck leidet bestimmt auch der Fahrzeugunterhalt.»

«Wenn ein Car nicht mehr weiterfahren darf, weist er gravierende Mängel auf», sagt Andrea Rast, stellvertretende Dienststellenleiterin des Strassenverkehrsamtes Luzern. Dieses führt gemeinsam mit der Luzerner Polizei monatlich detaillierte Kontrollen durch. «Die betreffenden Cars sind eine massive Gefahr im Strassenverkehr.»

Mirjam Weiss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.