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Mann geht in Luzern mit Stichverletzungen ins Spital - und muss notoperiert werden

Ein skurriler Fall beschäftigt derzeit die Luzerner Polizei: Ein 34-jähriger Italiener hat sich selbst ins Spital eingeliefert und musste notoperiert werden. Doch am angeblichen Tatort fanden die Ermittler keine Spuren.
Christian Glaus

Was ist bloss in der vergangenen Nacht an der Baselstrasse in Luzern vorgefallen? Diese Frage beschäftigt derzeit die Ermittler der Luzerner Polizei. Um 4.15 Uhr am Freitagmorgen begibt sich ein 34-jähriger Italiener, der in der Schweiz wohnt, ins Luzerner Kantonsspital. Er hat Schnittverletzungen im Bauchbereich und muss sofort notoperiert werden, wie die Luzerner Polizei mitteilt.

Der Verletzte gab gegenüber der Polizei an, er sei an der Baselstrasse von einer unbekannten Täterschaft mit einem scharfen Gegenstand verletzt worden. Allerdings gibt der Fall den Ermittlern noch einige Rätsel auf. «Zwar hat der Mann den Tatort genannt. Wir konnten aber selbst in der erweiterten Umgebung keine Spuren finden», sagt Kurt Graf, Sprecher der Luzerner Polizei. Nähere Angaben zum angeblichen Tatort macht er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Der 34-Jährige war gemäss Graf bereits polizeilich bekannt.

Baselstrasse ist «Hotspot»

Fraglich ist für die Polizei auch, ob sich der Mann wirklich selber ins Spital eingeliefert hat. «Gesichert ist einzig, dass aufgrund der Verletzungen eine Notoperation nötig war», erklärt Graf. Die Luzerner Polizei sucht deshalb Zeugen, die Angaben zu einer möglichen Täterschaft oder zum genauen Tatort machen können (Tel. 041 248 81 17).

Die Baselstrasse war in letzter Zeit immer wieder Schauplatz von Gewaltverbrechen. Mehrfach informierte die Luzerner Polizei über Messerstechereien. «Die Baselstrasse ist für uns ein Hotspot», sagt Kurt Graf. Er führt dies auf das Milieu und die zahlreichen Bars im Quartier zurück. Die letzten Vorfälle standen jeweils in einem Zusammenhang mit Drogen und dem Milieu. Ein Zusammenhang mit dem verletzten 34-Jährigen ist laut Graf nicht ersichtlich.

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