Mark Ineichen wird neuer Präsident von Speranza

Mark Ineichen wird neuer Präsident der Stiftung Speranza, die von seinem im Juni verstorbenen Vater Otto Ineichen gegründet worden war. Mark Ineichen bereinigt zudem finanziell die Vergangenheit.

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Mark Ineichen stellt einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung. (Bild: Archiv Keystone)

Mark Ineichen stellt einen sechsstelligen Betrag zur Verfügung. (Bild: Archiv Keystone)

Die in Aarau ansässige Stiftung Speranza unterstützt vor allem junge Menschen bei der Integration auf dem Arbeitsmarkt. Mark Ineichen werde am 19. November vom Stiftungsrat zum neuen Präsidenten gewählt, teilte sie am Freitag mit.

Mark Ineichen stellt zudem einen sechsstelligen Frankenbetrag zur Verfügung. Die Familie habe sich entschlossen, die für die Bereinigung der Vergangenheit und die langfristige Weiterführung der Stiftung notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, wird Mark Ineichen in der Mitteilung zitiert.

Mit dem Veruntreuungsfall in der Geschäftsführung hat die finanzielle Zusage keinen Zusammenhang. Hans Rudolf Gysin, der interimistisch die Stiftung leitet, sagte auf Anfrage, dass dieser Fall zum grössten Teil noch von Otto Ineichen geregelt worden sei.

Gemäss der Mitteilung bestanden bei der Abwicklung einzelner Projekte noch finanzielle Baustellen. Mit der finanziellen Zusage von Mark Ineichen seien die aktuellen Projekte gesichert worden, sagte Gysin.

Mark Ineichen ist Direktor der in Sursee ansässigen Warenhauskette Otto's, die ebenfalls von seinem Vater gegründet worden war. Der Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen war im Juni kurz vor seinem 71. Geburtstag an einem Herzversagen gestorben.

sda