Markant weniger Gäste aus Europa

An der 11. Generalversammlung hat die Luzern Tourismus AG auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück geblickt – dieses konnte mit einem leichten Plus von 0,3 Prozent abgeschlossen werden.

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Die Kapellbrücke mit dem Wasserturm lockt jedes Jahr viele Touristen nach Luzern. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Die Kapellbrücke mit dem Wasserturm lockt jedes Jahr viele Touristen nach Luzern. (Bild: Roger Gruetter / Neue LZ)

Die Region Luzern-Vierwaldstättersee hat im Jahr 2011 3'731'106 Übernachtungen verzeichnet, was im Vorjahresvergleich einem Minus von 1,2 Prozent entspricht. Die Stadt Luzern hingegen verbuchte im vergangenen Jahr 1'128'292 Übernachtungen – eine Zunahme von rund 4000 Logiernächten im Vergleich zum Jahr 2010.

Besonders Gäste aus Brasilien (+48,8 Prozent), Russland (+9,9 Prozent), Indien (+0,2 Prozent) und China (+41,8 Prozent) waren für das gute Abschneiden verantwortlich. Auch der Heimmarkt Schweiz hat mit einer Übernachtungszunahme in Luzern von 6,4 Prozent im Vorjahresvergleich zum positiven Ergebnis beigetragen.

Fernmarkt relativ stabil – Verluste im Euromarkt

Die Nordamerikanischen Staaten (USA -6,3 Prozent und Kanada +8,7 Prozent) zeigten sich relativ stabil. Viel weniger Gäste hat die Luzern Tourismus AG (LTAG) aus Euromärkten wie Deutschland (-9,2 Prozent) und Italien (-10,9 Prozent) verzeichnet. Dies sei auf die schwierige Währungsentwicklung zurück zu führen, wie die LTAG mitteilte. Auch haben rund 8,9 Prozent weniger Gäste aus Grossbritannien und Irland in Luzern übernachtet.

Einen Grund für das positive Abschliessen des Geschäftsjahres 2011 trotz turbulenten Währungsschwankungen sieht die LTAG im guten Mix bezüglich der Herkunft der Gäste: Insgesamt stammen 28 Prozent der Gäste in Luzern aus der Schweiz, 27 Prozent reisen aus anderen europäischen Staaten an. Die übrigen Gäste stammen zu 26 Prozent aus Asien, zu 13 Prozent aus Nordamerika und zu je 3 Prozent aus Australien und weiteren Märkten.

pd/chg