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Wikon kommt nicht zur Ruhe: Nun tritt der Schulverwalter zurück

Aus beruflichen Gründen hat Gemeinderat Markus Dietrich (FDP) per 31. März 2019 seine Demission eingereicht. Vor gut einem Monat musste der Schulverwalter eine herbe Niederlage hinnehmen.
Evelyne Fischer
Blick auf den Spycher von Wikon. (Bild: Pius Amrein, 11. April 2017)

Blick auf den Spycher von Wikon. (Bild: Pius Amrein, 11. April 2017)

Im Wiggertal überschlagen sich die Ereignisse: Am Mittwoch ist bekannt geworden, dass der Gemeinderat von Wikon seinem Finanzvorsteher Wolfgang Kunzelmann (SVP) die im Juni entzogenen Dossiers zurückgeben muss.

Gemeinderat Markus Dietrich. (Bild: PD)

Gemeinderat Markus Dietrich. (Bild: PD)

Am Freitag nun verschickt die Gemeinde Wikon die nächste Mitteilung. Kurz und knapp heisst es da: Aus beruflichen Gründen hat Gemeinderat Markus Dietrich (FDP) ein Demissionsgesuch eingereicht. Der Schulverwalter tritt per Ende März 2019 zurück. «Der Gemeinderat bedauert den Entscheid des Ratskollegen sehr. Die Ersatzwahl findet am 31. März 2019 statt.»

Der gebürtige Freiburger und IT-Projektleiter ist im August 2016 in den Gemeinderat gewählt worden – damals noch als Parteiloser.

Abstimmungsgeschäft verloren

Im September hatte Markus Dietrich ein herbe Niederlage einstecken müssen: Mit 249 Nein- zu 96 Ja-Stimmen schickten die Wikoner Stimmbürger die Teilrevision der Gemeindeordnung bachab – und damit den Antrag des Gemeinderats, die Bildungskommission ab August 2019 nur noch mit einer beratenden Funktion auszustatten.

Schulverwalter Markus Dietrich war stets der Ansicht, dass der Gemeinderat die finanzielle Verantwortung für schulische Belange trägt und ihm daher auch die oberste Führung obliegt. Diese Haltung vertrat er selbst nach der verlorenen Abstimmung und sagte damals gegenüber unserer Zeitung: «Hinter dem Abstimmungsresultat und der Tatsache, dass die Bildungskommission weiterhin über Entscheidungskompetenz verfügt, kann ich nicht stehen. Ich werde nun überlegen, welche Konsequenzen ich daraus ziehe.»

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