MASERN: Basel setzt auf Schulverbote – Luzern nicht

In Basel und Genf wurden in den vergangenen Wochen rund ein Dutzend Kinder vom Schulunterricht ausgeschlossen, weil ihre Geschwister die Masern hatten und sie selber weder geimpft noch die Krankheit durchgemacht hatten. In Luzern sind Schulverbote hingegen kein Thema.

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Die Luzerner Kantonsärztin Annalis Marty. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Die Luzerner Kantonsärztin Annalis Marty. (Archivbild Fabienne Arnet/Neue LZ)

Die Luzerner Kantonsärztin Annalis Marty setzt laut der «SonntagsZeitung» weiterhin auf die Eigenverantwortung der Eltern. Auch ein Impfzwang kommt für sie nicht in Frage. Die Masernwelle hatte vor einem Jahr in Luzern begonnen.

Wie weiter vermeldet wird, plant die Baarer Firma Pro Vaccine ab Mitte April einen Einzelimpfstoff gegen Masern auf den Markt zu bringen – Name und Preis des Produkts seien noch nicht bekannt.

Bislang war eine Masernimpfung nur in der Kombination mit einer Impfung gegen Mumps und Rötel möglich – ein Argument zahlreicher Impfgegener, um gänzlich auf die so genannte MMR-Impfung zu verzichten.

bu/scd