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MASKENBASTELN: Wo die schönsten «Grende» entstehen

An drei Abenden legen sich rund 100 Teilnehmer ins Zeug: Sie basteln begeistert für ihren Fasnachtsauftritt. Das Fasnachtskomitee möchte damit die Luzerner Tradition erhalten.
Bernadette und Andreas Bucher aus Rothenburg am Maskenbastelkurs im Spielleute-Pavillon. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 22.Januar 2018))

Bernadette und Andreas Bucher aus Rothenburg am Maskenbastelkurs im Spielleute-Pavillon. (Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 22.Januar 2018))

Es war ein faszinierendes Bild, das sich am vergangenen Montag geboten hat. Rund 100 Erwachsene jeglicher Altersgruppen basteln voller Begeisterung an ihren Fasnachtsmasken. Die Ideenvielfalt ist gross. «Wir sagen den Teilnehmern im Voraus, dass sie sich ein Sujet überlegen sollen. Die meisten kommen dann mit Ausdrucken», sagt Stephan Furrer, Maskenchef beim Lozärner Fasnachtskomitee (LFK).

Am ersten von drei Abenden haben die Teilnehmer aus einem Stück Ton ihre gewünschte Maske modelliert. Bevor man das Werk dann mit feuchtem Pappkarton kleistern konnte, wurde eine durchsichtige Küchenfolie über den Ton gelegt. «Das begünstigt, dass man den getrockneten Pappkarton dann besser vom Ton lösen kann», erklärt Peti Federer, Mediensprecher LFK.

Nach dem Trocknen wird die Maske vom Ton gelöst. Sie erhält Augen- und Nasenlöcher. Innen bekommt die Maske einen braunen Lackanstrich und aussen eine weisse Grundierung. Danach wird es farbig. Den Teilnehmern sind keine Grenzen gesetzt.

«Es macht mega Spass», sagt eine Teilnehmerin, die einen Harlekin konstruiert. «Es ist das einzige Mal, dass man so richtig kreativ sein kann.» Zwar sei der erste von drei Bastelabenden sehr anstrengend, da man den Ton formen muss, aber danach werde es richtig lustig.

Jeweils früh ausgebucht

Der Maskenkurs des LFK erfreut sich seit Jahren grosser Beliebtheit. «Es hat viele, die jährlich wiederkommen. Die erstmaligen Kursteilnehmer sind zu Beginn oft etwas unsicher. Aber mit etwas Unterstützung ist das Bibbern schnell weg», sagt Stephan Furrer. Doris Grüter und ihr Mann sind zum ersten Mal dabei. Das Ehepaar bastelt Masken von sich selbst. «Ich hätte etwas besser kleistern müssen, und die Gesichtszüge sind noch nicht ganz so gut. Aber wenn ich die Maske dann anmale, kommt das schon gut», meint Doris Grüter.

Die Maskenkurse des LFK sind so beliebt, dass sie jeweils schon früh ausgebucht sind. Fürs nächste Jahr lohnt es sich also, sich frühzeitig anzumelden. Beim Kurs geht es dem Veranstalter vor allem um eines: «Wir wollen mit dem ‹Grende›-Basteln ein Türöffner für all jene bieten, die gerne basteln – und so zu unserer Fasnachtstradition beitragen», sagt Peti Federer.

Mirjam Strässle

stadt@luzernerzeitung.ch

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