MASSENPANIK: Experten diskutieren über Massenpanik

Sicherheitsprofis sagen: Auch in Luzern gibt es Engpässe, die bei einer Panik zur tödlichen Falle werden können. Die Feuerpolizei wiegelt ab.

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Grosse Menschenmenge am Luzerner Fest. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Grosse Menschenmenge am Luzerner Fest. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Massenpanik an der Loveparade in Duisburg beschäftigt in Luzern. Littaus ehemaliger Feuerwehrkommandant Oscar Blaser schreibt in einem Leserbrief, dass ein solches Unglück auch hier hätte passieren können. Der frühere Luzerner Feuerpolizist Peter Zgraggen sagt: «Für eine Panik mit tragischen Folgen ist nicht die Anzahl Personen massgebend, sondern Umstände wie Engpässe und Hindernisse.» Solche habe es in Luzern etwa am Eidgenössischen Jodlerfest im Juni 2008 gegeben, als 360'000 Besucher kamen.

Edi Unternährer, der heutige Leiter der Feuerpolizei der Stadt Luzern, beurteilt die Möglichkeit einer Massenpanik in Luzern dank baulichen, technischen und organisatorischen Massnahmen als klein. Zgraggen hingegen hofft, dass in Luzern unter dem Eindruck des traurigen Ereignisses in Duisburg für die nächsten Grossereignisse bekannte Schwachpunkte ausgemerzt werden.

Christian Bertschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.