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MASSIV: «Ich mach jetzt Terror wie in Bagdad»

Am nächsten Freitag kommt der deutsche Rapper Massiv nach Luzern – unter grossen Sicherheitsvorkehrungen.
Heroische Pose: Massiv inszeniert sich vor der Kamera. (Bild pd)

Heroische Pose: Massiv inszeniert sich vor der Kamera. (Bild pd)

Sein Name ist Programm: «Mit dem Säbelschwert schneid ich euch die Zungen ab, bis die Zunge in die Lunge klappt (...) Komm, wir stechen Waffen in die Fressen, bis die Kiefer auseinanderbrechen.» Und: «Ich werd? gefürchtet wie ?n Kämpfer in Falludja. Der meistgesuchte Junge, der euch Kugeln in die Brust jagt. Ich mach jetzt Terror wie in Bagdad.» So rappt der Deutsch-Palästinenser in seinen Liedern «Opferfest» und «Prototyp Kanacke». Die Texte von Rapper Massiv strotzen nur so von Gewalt. Bei seinen Auftritten ist es schon mehrfach zur Eskalation gekommen.

Im «Nautilus» ist man sich der Problematik bewusst und hat vorgesorgt: «Wir wissen natürlich, wer Massiv ist. Deshalb stehen am Freitag zusätzliche Sicherheitskräfte im Einsatz, auch zivile», sagt Eventmanager Giuseppe Lavuri. Weiter bringe der Rapper selbst drei Leibwächter mit. Damit, so Lavuri, sei die Sicherheit gewährleistet. Weshalb aber wurde Massiv vom «Nautilus» überhaupt gebucht? «Wir fanden es spannend, jemanden zu holen, der polarisiert», sagt Lavuri.

Emanuel Thaler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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