MASSNAHMEN: Gefängnis in der neuen Swissporarena

Wer beim Fussball randaliert, wird künftig im Stadion verhaftet und eingesperrt. Aber auch Videokameras und Leichtbier kommen im neuen Stadion zum Zug.

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Brennende Fackeln beim Spiel des FC Luzerns gegen den FC Sion am Mittwoch im Gersag-Stadion. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Brennende Fackeln beim Spiel des FC Luzerns gegen den FC Sion am Mittwoch im Gersag-Stadion. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Kantone, der Schweizerische Fussballverband und die Profi-Liga haben verschiedene Massnahmen beschlossen, um ab nächster Saison gegen Chaoten vorzugehen.

Die Stadionbetreiber sollen Arrestzellen und Räume für Einvernahmen zur Verfügung stellen. Im neuen FCL-Stadion wird es gemäss FCL-Sicherheitschef Mike Hauser ein Gefängnis mit vier Zellen geben. «Dort wird die Polizei Chaoten, die während des Spiels verhaftet werden, kurzfristig festhalten können», sagt Hauser.

In den Stadien und auf den Reisewegen werden hoch auflösende Videokameras und Polizeispitzel eingesetzt. «In Luzern wird das bereits gemacht. Das ist sicher sinnvoll. Denn wir müssen die Verbote durchsetzen können, und dazu müssen wir die Täter kennen», sagt Hauser.

Im Stadion soll es nur noch Leichtbier mit 3 Volumenprozent geben. Und für Fans im Gästesektor gar keinen Alkohl. Problematisch: Eichhof hat gar kein Bier im Offenausschank mit 3 Volumenprozent.

Martin Messmer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag im Inlandteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.