Matthias Strupler in Anti-Doping-Expertengruppe

Der Chefarzt der Sportmedizin Nottwil am Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil, Matthias Strupler, ist von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA in eine internationale Expertengruppe berufen worden. Das Ehrenamt hat am 1. Januar 2013 begonnen und dauert ein Jahr.

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Matthias Strupler, Chefarzt der Sportmedizin Nottwil am Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil. (Bild: PD)

Matthias Strupler, Chefarzt der Sportmedizin Nottwil am Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil. (Bild: PD)

Matthias Strupler hat das Ehrenamt in der Anti-Doping-Expertengruppe mit grosser Freude angenommen: «Im Sport sollen für alle dieselben Regeln gelten. Mit zwischen den Sportverbänden und den Regierungen harmonisierten Anti-Doping-Programmen und -Massnahmen sorgen wir weltweit für faire Voraussetzungen.» So seien in der Bekämpfung des Anabolika- oder Epo-Missbrauchs bereits gute Erfolge erzielt worden, lässt sich Strupler in einer Medienmitteilung des SPZ Nottwil zittieren.

Strupler sieht in seinem neuen Amt die Chance, Probleme auf internationaler Ebene anzupacken und die Anti-Doping-Massnahmen weltweit durchzusetzen. Weltweit nach denselben Regeln gehandhabte Programme und Massnahmen gegen das Doping im Leistungssport stehen im Mittelpunkt der Aufgaben der Welt-Anti-Doping-Gesellschaft (WADA). Fünf Expertengruppen koordinieren die Vorgaben auf internationaler und nationaler Ebene.

Langjährige Erfahrung

Matthias Strupler, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, Sportmediziner und Lehrbeauftragter für Sport bei Querschnittlähmung an der Universität Basel, leitet das Institut für Sportmedizin am Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil seit neun Jahren. Das Institut ist mit dem Label «Swiss Olympic Medical Center» ausgezeichnet. Als Präsident der Ärztekommission von Antidoping Schweiz verfügt er über jahrelange Erfahrung in der Dopingbekämpfung auf nationaler und internationaler Ebene.

pd/zim