Matura 2020: 98,3 Prozent der Luzerner Mittelschüler haben die Prüfungen bestanden

Trotz Corona fanden im Kanton Luzern die schriftlichen Maturitätsprüfungen statt. Dank angepassten Regelungen war die Durchfallquote geringer als im langjährigen Schnitt.

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(se) Fast alle Maturanden und Maturandinnen des Kantons Luzern konnten ihr Zeugnis in Empfang nehmen, schreibt die Dienststelle Gymnasialbildung des Kantons Luzern in ihrer Mitteilung. Dass 743 anstatt 716 Personen die Matura erfolgreich absolvierten, hänge mit dem angepassten Rundungsverfahren zusammen.

Hätten die üblichen Rundungsregeln gegolten, wäre die Durchfallquote mit 5,3 Prozent fast doppelt so hoch wie im langjährigen Durchschnitt gewesen. Aus diesem Grund wurde entschieden, das Rundungsverfahren zur Berechnung des Maturitätszeugnisses in diesem Jahr anzupassen. Dadurch fiel die Quote mit 1,7 Prozent und 13 Gescheiterten geringer aus als die letzten Jahre.

Mehr Frauen als Männer

Anfangs April entschied das Luzerner Bildungs- und Kulturdepartement aufgrund der vorgegebenen Corona-Massnahmen, die Matura zwar durchzuführen, aber ohne die mündlichen Prüfungen. Da die meisten Schüler und Schülerinnen in den mündlichen Prüfungen besser abschneiden als in den schriftlichen Prüfungen, hätte das Wegfallen der Mündlichprüfungen einen Nachteil für die diesjährigen Maturanden und Maturandinnen bedeutet.

Auch dieses Jahr betrug der Anteil an Frauen an den Absolventen und Absolventinnen 57,5 Prozent. Ausserdem legte ein Viertel der Maturanden und Maturandinnen ihre Matura im Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht ab, während 17,9 Prozent Biologie und Chemie wählten.

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