MATURA: In diesem Jahr fielen mehr Maturanden durch

Für 37 Kantonsschüler gab es kein Happy-End. Sie fielen bei der Matura durch. Die Quote im Kanton liegt höher als in vergangenen Jahren.

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Nicht für alle Schüler endet die Zeit in der Kanti Alpenquai mit dem Matura-Diplom. (Bild Pius Amrein/ Neue LZ)

Nicht für alle Schüler endet die Zeit in der Kanti Alpenquai mit dem Matura-Diplom. (Bild Pius Amrein/ Neue LZ)

Sowohl im Kanton Luzern als auch im Kanton Zug dasselbe Ergebnis: Es sind deutlich mehr Schülerinnen und Schüler bei der Matura durchgefallen. Im Kanton Luzern sind an den öffentlichen kantonalen Gymnasien 930 Kandidaten angetreten. Am Ende reichte es für 37 nicht.

Vier Prozent der Maturandinnen und Maturanden sind damit dieses Jahr bei den Prüfungen durchgefallen. Dies sind mehr als in den vergangenen Jahren.

Viele Durchgefallene hatten Schwerpunktfächer wie Chemie oder Biologie gewählt. Werner Schüpbach, Diensstellenleiter Gymnasialbildung des Kantons Luzern, zeigt sich wenig verwundert: «Dies sind Fächer, die stark selektieren.»

Die Matura 2011 wirds zeigen. Dann zählen Chemie, Biologie und Physik als Grundlagenfächer, und für die Matura damit dreimal mehr. Im Vergleich zu anderen Zentralschweizer Kantonen liegt Luzern in Bezug auf die Durchfallquote im Schnitt. In Nidwalden waren es 6,45 Prozent, in Schwyz 1,39 Prozent.

Matthias Raaflaub

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.