Matura: Schüler kalkulieren zu knapp

3,6 Prozent der Maturanden schaffen die Matura nicht. Die Schüler spekulierten zu sehr, glauben die Rektoren.

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Vor der Matura. Blick in ein Schulzimmer an der Kantonschule Aplenquai in Luzern. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Vor der Matura. Blick in ein Schulzimmer an der Kantonschule Aplenquai in Luzern. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Unter den einzelnen Kantonsschulen ist der Anteil der nicht erfolgreichen Schülern recht unterschiedlich: Während an der Maturitätsschule für Erwachsene sämtliche Absolventen erfolgreich waren, rissen am Gymnasium St. Klemens in Ebikon 9,5 Prozent die Maturahürde. Für Rektor René Theiler ein «ungewöhnliches» Ergebnis. Es gebe wohl Schüler, die in der Lage wären, die Prüfungen zu schaffen, aber zu knapp kalkulierten, spekuliert er.

Eine Erklärung, die auch Gabrielle von Büren-von Moos, Direktorin der Kantonsschule Luzern, anführt: «Das Problem der Schüler ist oft, dass sie ihre Noten zu knapp kalkulieren und dann in der Regel an den üblichen Problemfächern wie Mathe oder Französisch scheitern.»

Dass die Noten von Mathematik, Chemie und Physik heuer erstmals wieder separat zählten, hat allerdings nicht zu mehr gescheiterten Maturanden geführt: Mit einer Erfolgsquote von 96,4 Prozent liegt der Maturajahrgang 2011 laut Werner Schüpbach, Leiter der Dienststelle Gymnasialbildung beim Kanton Luzern, in etwa im Schnitt der vergangenen Jahre.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.