Maurer: «2014 funktioniert die Armee wieder»

Bundesrat Ueli Maurer hat am Samstag vor der Gruppe Giardino referiert. Und stellte sich danach kritischen Fragen.

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Bundesrat Ueli Maurer spricht zu der Gruppe «Giardino» in der Festhalle Sempach. (Bild: Katrin Haunreiter / Neue LZ)

Bundesrat Ueli Maurer spricht zu der Gruppe «Giardino» in der Festhalle Sempach. (Bild: Katrin Haunreiter / Neue LZ)

Die Festhalle in Sempach war am Samstag bis auf den letzten Platz besetzt, als Verteidigungsminister Ueli Maurer ans Rednerpult trat. Was er den Mitgliedern der Gruppe Giardino, die für eine starke Milizarmee einsteht, erzählte, löste einerseits Freude und Erleichterung aus. Denn Maurer stellte klar, dass die Armee den WK-Betrieb in diesem Jahr wieder vollumfänglich durchführen kann.

«Und bis in drei Jahren», so versprach Maurer, «wird die Armee wieder so funktionieren, wie sie muss.» Im Ernstfall also könnten sämtliche Armeeangehörige auf einmal aufgeboten werden, und sie wären in der Lage, ihre Aufträge zu erfüllen.

Andererseits mussten die Giardino-Mitglieder auch zur Kenntnis nehmen, dass der Bundesrat nach wie vor an einer künftigen Armee mit lediglich 80'000 Angehörigen festhält, die pro Jahr nicht mehr als 4,4 Milliarden Franken kosten darf.

Die Maximalvariante, über die das Parlament noch befinden kann, sieht einen Sollbestand von 120'000 Mann vor. Dieser würde pro Jahr mit 5,3 Milliarden zu Buche schlagen. Selbst das wäre Giardino-Präsident Hermann Suter zu wenig: Würden diese Vorgaben umgesetzt, käme das einer Verletzung der Bundesverfassung gleich. Der ausreichende Schutz der Bevölkerung sei mit diesen Vorgaben nicht gewährleistet.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.