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MEDIZIN: Hochstapler: Spitäler merkten 13 Jahre nichts

Trotz Berufsverbot schleicht sich ein Mann mit gefälschten Zeugnissen in zwei Luzerner Spitäler ein. Wie konnte das passieren?
Das Spitalzentrum Luzern aus der Luft. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Das Spitalzentrum Luzern aus der Luft. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Er ist dreimal durch seine Medizinprüfungen gefallen und war für alle ärztlichen Berufe gesperrt. Trotzdem arbeitete der heute 53-jährige A. G.* zwischen 1993 und 2006 an sieben Spitälern in der Schweiz als Unterassistent oder Praktikant – unter anderem in Sursee und Luzern. Wie kann so etwas passieren? «Das Luzerner Kantonsspital ist wie alle anderen Betriebe nicht vor kriminellen Machenschaften gefeit», sagt Othmar Bertolosi, Sprecher des Luzerner Kantonsspitals. «Es ist uns wie allen anderen Spitälern oder sonstigen Betrieben in der Schweiz nicht möglich, sämtliche vorgelegten Dokumente auf der tiefen Hierachiestufe wie Praktikanten auf ihre Echtheit hin zu überprüfen.»

Bis heute bestreitet A. G., der am Freitag vor dem Kriminalgericht stand, die Zeugnisse gefälscht zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert für den in Luzern lebenden Tunesier eine Freiheitsstrafe von 2½ Jahren, davon 1¼ Jahre unbedingt; der Verteidiger Freispruch und eine Entschädigung. Das Urteil wird schriftlich zugestellt.

Luzia Mattmann

* Name der Redaktion bekannt

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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